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O - Album |
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Eine der meistgenannten Newcomerbands des Jahres ist mit Sicherheit die schwedische Armada um Ex-THE CROWN-Shouter Johan Lindstrand. Nach einem vielbeachteten Demo im Frühjahr 2005, das zum freien Download verfügbar war, wurden sie vom Fleck weg von Nuclear Blast gesignt und legen nun in atemberaubender Geschwindigkeit bereits ihren erstes Langeisen vor. ’21st Century Killing Machine’ ist mit Recht so zu nennen und bratz sehr genehm aus den Boxen. Irgendwo zwischen TESTAMENT-Thrash, SLAYER-Wumms, PRO-PAIN-Drive (’Public Enemy No.1’), bedrohlich düsteren Sphären (’When Hatred Comes To Life’) und massivem Death Metal gesellen sich die fünfköpfige Ein-Mann-Armee durchaus in eine ähnliche Schicht wie THE CROWN, ohne jedoch allzu sehr an diese zu erinnern! Da fallen mir beim Genuß des besten Songs ’So Grim, So True, So Real’ (ist auch die Video-Auskopplung) viel eher die guten UNLESHED angesichts des hammergeilen Melody-Riffings ein; oder eben die genannten Bands, was in Verbindung mit der einmal mehr hervorragenden und räudigen Gesangsleistung zu einem durchaus überdurchschnittlichen Album führte, bei dem lediglich ab und an etwas stört, dass scheinbar gehemmt und unverständlich zurückhaltend agiert wird.
Hage, 9,5 Punkte
THE CROWN sind tot - es lebe die ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET??? Leider geht diese Gleichung nicht ganz auf, finde ich. Über die leider verblichenen THE CROWN möchte ich hier keine lobenden Worte verlieren, denn ich kann dieser von uns gegangenen Götterband keinesfalls verbal gerecht werden, dafür werde ich mich im Folgenden über eine der Nachfolgebands auslassen, nämlich Johan Lindstrands eben erwähnte ONE MAN ARMY und deren Anhang.
Um eines gleich vorweg zunehmen, die ONE MAN ARMY ist keine Weiterführung des heiß geliebten THE CROWN Sounds, was auch besser so ist, denn dann wäre dieses Unterfangen unweigerlich zum Scheitern verurteilt gewesen. Nein, OMAATUQ bieten im Vergleich zu den ehemaligen Dornenkronen eher gemäßigten, auf Groove ausgerichteten, zuweilen rockenden Death/Thrash in feinstem Soundgewand.
Allerdings lebt „21st Killing Machine“ bis auf wenige Momente fast ausschließlich von dem charismatischen, rau-rotzigen Organ Johans, musikalisch können kaum Akzente gesetzt werden, zu unspektakulär tönen die 12 Songs aus den Boxen. Richtig krachen tut es eigentlich nur, wenn gelegentlich mal das Tempo angezogen wird, wie beim besten Song „So grim, so true, so real“, oder man rock’n’rollige Riffs mit einfließen lässt. Ansonsten plätschern die Songs recht durchschnittlich und austauschbar vor sich hin und leben alleine von der Stimme von THE CROWN. Sehr schade eigentlich!
Lobi, 7 Punkte
Alle Reviews:
'The Dark Epic' (2011, Album)
'Error In Evolution' (2007, Album)
'21st Century Killing Machine' (2006, Album)
Die Songs:
Killing machine
Devil on the red carpet
Public enemy No 1
No apparent motive
Hell is for heroes
When hatred comes to life
So grim so true so real
Behind the church
Branded by iron
Bulldozer frenzy
The sweetness of black
Mary’s raising
the dead
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