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V - Album |
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Elektronisch, spröde, kalt und hart klingen sie, die Nordmänner von VIOLENT WORK OF ART. 'The Worst Is Yet To Come' ist ein recht spannendes Scheibchen schwedischen Metals, das von seinen industriellen Elementen und dem aggressiven Gesang lebt. Die spärlich gesäten Melodien sind allerdings geschickt platziert um an den richtigen Stellen die notwendigen Akzente zu setzen und für Wiedererkennungswert zu sorgen. Der Titelträck ist ein gutes Beispiel für einen Song, der in einer Metal-Disco zwischen RAMMSTEIN und ROB ZOMBIE laufen könnte. Neben den industriellen und elektronisch durchsetzten Thrash-Klängen ist eine gewissen Schwermut zu spüren, die sich als roter Faden durch die 9 Stücke des Albums zieht. Für Freunde düsterer maschineller Klänge sicherlich empfehlenswert.
Stefan,
8
Punkte
Oh weh, Techno/Elektro-Metal! Mit Ausnahme von PAIN, THINK ABAOUT MUTATION, RAMMSTEIN, FEAR FACTORY und GODKILLER haben es bislang kaum Bands geschafft, da nicht völlig auf die Peinlichkeitsschnauze zu fallen. Die Schweden VIOLENT WORK OF ART schneiden dabei aber gar nicht mal so schlecht ab. Zwar kommen sie nicht ohne oftmals abgelutschte Riffs, Loops und mäßige bis schwache Gesangspassagen aus, jedoch schaffen sie es bei einigen echt starken Songs (’Reason Of Hate’, ’Naked’, ’Wars To Win And Wars To Lose’) mit coolem Drive und netten Loop-Melodien aufzuwarten, die dann komischerweise plötzlich auch von mehr als brauchbaren Gesangslinien flankiert werden. ’The Worst Is Yet To Come’ ist ein zwiespältiges Album, mit viel Schatten, aber glücklicherweise auch einigen Lichtstrahlen, die darauf hoffen lassen ausgebaut zu werden.
Hage, 6,5 Punkte
Die Songs:
| 1. | Different Problem Same Solution |
| 2. | Reasons To Hate |
| 3. | The Worst Is Yet To Come |
| 4. | Waysted |
| 5. | Sharing My Disease |
| 6. | C.O.M.A. |
| 7. | Divine |
| 8. | Naked |
| 9. | Wars To Win And Wars To Lose |
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