D - Album


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Band: DEINONYCHUS
Titel: Insomnia
Label: My Kingdom Music
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Stil: Apocalyptic Dark Metal
VÖ:  2004
Spieldauer: 5 Tracks / 44:23 min.

 

Achtung - es besteht wieder akute Suizid-Gefahr! Mit den düsteren, apokalyptischen Klängen von DEINONYCHUS' neuem Album taucht man für eine Dreiviertelstunde ab in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele, wie immer gekonnt in Szene gesetzt von Bandleader Marco Kehren samt Gastmusikern. Hier und da auch mit Funeral Doom beschrieben (was die Stimmung im übrigen sehr gut trifft), schaffen es DEINONYCHUS wie schon auf ihren alten Longplayern, mit recht einfachen Mitteln ein Maximum an düsterer, intensiver und morbider Atmosphäre zu erzeugen. Zwar scheint mir so, als ob Marco Kehren inzwischen etwas abwechslungsreicher zur Sache geht, aber für alle Düster-Doom-Fanatiker bietet "Insomnia" immer noch genügend Stoff zum Schwelgen. Mit untypisch langen Songtiteln (fast schon auf BAL-SAGOTH Niveau) und lediglich fünf Stücken bei einer Gesamtspielzeit von 45 Minuten tanzt Marco dieses Mal scheinbar etwas aus der Reihe, wenn auch nur oberflächlich. Song 1 (Songtitel siehe unten J) beginnt zwar recht typisch, d.h. in 5 Minuten wird mit schleppenden, doomigen Riffs und krankem Gesang eine unheilvolle Atmosphäre heraufbeschworen. Aber schon beim 10-minütigen zweiten Stück wird die anfangs ebenfalls zäh wie Lava brodelnde Düster-Mucke unterbrochen von einem längeren schnellen Part. Vor allem der grandiose dritte Song (11 min.) kann dann aber auf ganzer Linie punkten: sich steigernder Anfang, walzende Abgeh-Parts, die sogleich in fette Blastparts münden, später dann mit einem sehr stimmungsvollen Mittelpart - Killer! Beim ebenfalls 10-minütigen vierten Stück handelt es sich dann wieder um einen reinrassigen Doom-Death-Schlürfer, wie man ihn von DEINONYCHUS kennt - sehr dunkel und misanthropisch, aber ohne großartige Überraschungen. Beim abschließenden Titel wird das Tempo nochmals etwas angezogen - durchgehend in Midtempo und mit fetten Riffs lässt Marco Kehren das Album stilvoll ausklingen. "Insomnia" dürfte sicherlich eine der abwechslungsreichsten Scheiben von DEINONYCHUS sein, was zwar die puren Doom-Fanatiker nicht unbedingt begeistern dürfte, mir persönlich aber sehr gut gefällt und die Band davor bewahrt, sich bis in alle Ewigkeiten selbst zu kopieren. Wie immer gilt: für alle Freunde der tieftraurigen, dunklen und misanthropischen Musik ein Pflichtkauf!

Joe, 10 Punkte

 

weitere Reviews:

"Mournument"  (Album 2002)

 

 

Die Songs:

 

1. Nightfall guides Insomnia to be an everlasting mental Torture, with this being the Consequence
2. We have uncovered a Question and now we must unearth the Answer
3. To diagnose the Fortunes of Paranoia consuming Consciousness and Sanity
4. Long I feared that my Sins would return to visit me, and the Cost is more than I can bear
5. Reasons to open your Eyelids and awake the Apocalypse Iris is telling you


 

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