Hörspiel


Autor:

Bob Lexington

Titel:

Point Whitmark (30 / 31): Der Seelenkünder

gelesen von: Jürg Löw; Sven Plate; Kim Hasper; Gerrit Schmidt-Foss, u. a.
Label: Karussell / Universal
Hörspielcredits: Volker Sassenberg (Produktion, Regie)
VÖ:  15.10.2010

Spieldauer:

2 CDs / ca. 100 min.

 

Inhalt:

In dem kleinen Hafenstädtchen Casa Vargas findet ein großes Volksfest statt, bei dem auch die Jungs von Point Whitmark teilnehmen und sogar eine kleine Radioshow inszenieren. Mit viel künstlichem Nebel lassen sie Ramiro Luiz del Santo wiederauferstehen, den dreihundert Jahre alten Hofastronom des spanischen Königs. In den immer dichter werdenden Nebelschwaden lässt der Magier Jay Lawrence vor den Augen des Publikums und seiner Freunde Tom und Derek spurlos verschwinden. Verzweifelt machen sich die beiden Jungs auf die Suche nach dem Vermissten. Sie finden ihn auf dem Dach eines Hauses, das neben dem Heim von Nestor Benitez liegt, der mehr über die sonderbaren Vorfälle zu wissen scheint, denn Jay Lawrence ist nicht mehr derselbe Junge, den Tom und Derek gekannt haben. Offenbar besitzt das Schwarze Okular des Hofastronomen tatsächlich magische Kräfte mit denen es seine Opfer beherrschen kann. Doch welchen Auftrag hat Jay Lawrence von Ramiro Luiz del Santo erhalten? Was sollte der junge Radioreporter von Point Whitmark bei Nestor Benitez stehlen?
 

Soso ein Zweiteiler aus dem Hause Point Whitmark? Nun, ich weiß nicht wie es anderen geht, aber bis die Story mal richtig in Fahrt kommt dauert es sehr lange. Einige gewollte Verwirrung macht die Sache dann doch interessant. Dann wird es zwar wie gewohnt skurril und auch die etwas überdrehten Ideen gehen den Machern nicht aus. Das Sprecher-Trio ist wie gewohnt in Bestform, doch mich packt dieser Zweiteiler aufgrund der Länge nicht wirklich. Erst Teil Zwei ist da deutlich überzeugender, weil dramatischer. Hier wird man aufgrund der Wendungen und Überraschungen noch einmal für den schleppenden Einstieg versöhnt.

Ich finde, wenn man die Story auf einer CD verteilt, das Ganze etwas gekürzt oder komprimiert hätte, wäre das ausreichend gewesen und man hätte auf diverse Längen verzichten können.
 

 

Ralf

 

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