Hörbuch / Kabarett/Comedy


Autor: Martin Sonneborn
Titel: Das Partei - Hörbuch
gelesen von: Serdar Somuncu, Franziska Pigulla
Websites:

www.die-partei.de

www.somuncu.de

Label:

WortArt / Random House Audio

VÖ:  11.09.2009
ISBN: 978-3837102550

Spieldauer:

2 CDs / ca. 110 min.

 

Inhalt:

Fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer versucht eine schmierige kleine populistische Oppositionspartei, in Deutschland die Macht zu übernehmen und das Land wieder zu teilen! Forsa-Umfragen ergaben, dass 21 Prozent der Bundesbürger sich mit diesem Vorhaben identifizieren können. Das Hörbuch vom unaufhaltsamen Aufstieg der Partei ist ein unentbehrliches Brevier für jeden, der in Deutschland an die Macht möchte.
 

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen. Außer uns."
Die Partei

 

Martin Sonneborn, hat also von mir unbemerkt ein Buch über den Werdegang seiner…ähemm…Partei geschrieben und dieses jetzt von mir bemerkt als Hörbuch, gelesen von seiner deutschen Stimme Serdar Somuncu, herausgebracht.

Meine Warnung: Hört das Ding nicht während des Autofahrens. Die Gefahr unter Lachkrämpfen einen schweren Unfall zu bauen ist extrem hoch. Natürlich muss man den der Titanic eigenen, teilweise extrem respektlosen Humor-Stil verpacken können und ein gewisses politisches Grundwissen ist auch nicht von Nachteil, dann jedoch, kommt man 110 Minuten nicht mehr aus dem Lachen heraus.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit man mit einer gewissen Dreistigkeit und Respektlosigkeit im internationalen politischen Geschäft kommen kann. Was mit parodistischen Wahlkämpfen für unbekannte SPD-Abgeordnete begann, endete mit einem offiziellen Staatsbesuch in Georgien. Womit wir auch schon beim absoluten Höhepunkt dieser Doppel-CD wären. CD 2 beschäftigt sich ausschließlich mit diesem Kapitel der Parteigeschichte, die irgendwo zischen Schullandheim Klasse 11, Welttournee einer kleinen Punkband und Republikflucht hin- und herpendelt. Hier ist die Trefferdichte kaum noch auszuhalten. Schwer beeindruckend finde ich zudem, wie Sonneborn merklich (wissentlich oder nicht) zum Klimax dieses Aufenthaltes hinarbeitet (Ein georgische Abend“essen“), bei dem er sich offiziell für den „Bruch des Hitler-Stalin Paktes“ entschuldigt.

Gerade in diesen politisch sehr bewegten Zeiten, in denen Deutschlands andere Spaßpartei ja tatsächlich an der Regierung ist, essentiell.

Olli O.

 

 


 

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