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Film-DVD |
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Sprachen: |
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Deutsch (Dolby Digital 5.1) |
| Untertitel: | - Deutsch (Audiokommentar) |
| Bonusmaterial: |
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Audiokommentar mit Regisseur Mabrouk El Mechri - Sechs Teaser (ca. 5 Minuten) - Geschnittene Szenen (5 Minuten) mit Kommentar des Regisseurs - Making of (ca. 37 Minuten) - Ein Tag im Leben von JCVD (ca. 53 Minuten) - Synchro-Outtake mit Charles Rettinghaus (ca. 1 Minute) |
| sonst.Besonderheiten: | - Als Mediabook mit Bonus-DVD erhältlich, ohne FSK-Flatschen |
Die Story:
Der ehemalige Action-Star Jean-Claude van Damme
(spielt sich selbst) hat seinen Karrierehöhepunkt weit hinter sich: Körperlich
zunehmend weniger fit muss er sich mit zweitklassigen Billigproduktionen für den
Videomarkt zufrieden geben, wird mit unmotivierten Kollegen konfrontiert und
macht gerade einen teuren Sorgerechtsprozess durch. In dieser Situation kommt er
müde und abgespannt nach Belgien und ist leicht überfordert von der
ungebrochenen Begeisterung über seine Person.
Zufällig gerät van Damme in eine Geiselnahme in einer Postfiliale, wo er den
Gangstern gerade recht kommt: Durch seine einschlägigen Rollenerfahrungen werden
dem Filmstar die Verhandlungen mit der Polizei aufgetragen. Aufgrund seiner
öffentlich bekannten Geldprobleme steht van Damme als gewalttätiger Räuber da.
Die immer größer werdende Menschenmasse, die das Schauspiel auf der Straße
verfolgt, steht hinter ihrem nationalen Kultstar...
Jean-Claude Van Damme, der mimisch arg begrenzte 80er-Jahre-Actionstar mit dem dämlichen Spitznamen und heutiger C-Movie-Krieger mit, ich glaube, einem (dafür richtig) guten Film die letzten Zehn Jahre, "Wake Of Death" (straighter, saubrutaler Rachethriller im Stile Charles Bronsons, ein qualitativer Ausrutscher nach oben wie Mitsoldat Lundgrens ähnlich gelagerter "The Mechanik"), wird von der Presse abgefeiert. What the fuck? Der Stern vergibt "JCVD" ganze vier Sternchen, andere Medien sogar die Höchstnoten und fordern einen Oscar für den Belgier.... verdrehte Welt?
Vielleicht, denn zumindest war Jean-Claude als Schauspieler noch nie so gut! Und ich meine das nicht relativ zu seinen sonstigen Werken, ich meine damit: verdammt gut! Er spielt seine Rolle - seine One Man Show! - des abgehalfterten Actionstars überzeugend (wen wundert's - ist ja fast wie im realen Leben, hahaha...) und mit dem nötigen Augenzwinkern - Selbstironie war dem Belgier ja bisher nicht gerade auf den Leib geschneidert! Positiv kommt hinzu, dass sich dieses Pseudo-Biopic allgemein nicht ganz so ernst nimmt, mit Inside-Jokes (Herrlich: der Anwalt von Van Dammes ehemaliger Angetrauten) und kleinen Absurditäten aufwartet, trotz dem gemächlichen Tempo auch mal gut inszenierte Action bietet und alles in allem amüsant und ideenreich daherkommt. Gegen Ende hin hat man das Gefühl, die dramatische Komponente rücke etwas in den Vordergrund und genau dabei will "JCVD" zu viel, verliert die amüsante Leichtigkeit und scheitert in diesen Momenten. Dies jedoch nicht kläglich: Van Dammes überraschend überragende Leistung und die ansonsten schnörkellos-gelungene Inszenierung retten den Film über diese Schwächen hinweg und zurück bleibt ein amüsantes, überraschend gutes Werk mit einem mehr als beeindruckenden Van Damme!
Zu Rezension lag die dt. DVD von Koch Media im schönen Mediabook ohne FSK-Flatschen-Verschandelung und mit ordentlich gefüllter, interessanter BonusDVD vor. Qualitativ gibt es hierbei nichts zu meckern, von daher gilt hier eine uneingeschränkte Empfehlung an alle JCVD-Fans, Freunde leicht skurriler Werke und an alle die "The Muscles from Brussels" mal als richtigen Schauspieler erleben wollen. Guter Film!
| Humor | Action | Spannung | ANSPRUCH | Idee | Besetzung | |
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| Film | DVD-EXTRAS | |||||
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Gesamtwertung: Lobi, 10,5 Punkte
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