Eigenproduktionen


Band:

OPERATIKA

Titel:

Dreamworld

Format: CD
Stil: Melodic Power Metal
VÖ:  2005
Homepage: www.operatika.com
Spieldauer: 5 Tracks / 16:06 Min.

Kontakt:

 

info@operatika.com

 

Was soll kann man von einer Band erwarten, bei der mit Slava Popova eine Opernsängerin am Mikro steht und deren erster Auftritt eine Support-Show für NIGHTWISH war?

Richtig! OPERATIKA sind die amerikanische Antwort auf NIGHTWISH. Vielleicht können sie genau die Lücke schließen, die Tarja's Rauswurf gerissen hat? Wer weiß schon, wie es jetzt mit NIGHTWISH weitergeht ...

Die drei Songs ("The Storm" ist nur so eine Art Zwischenspiel) sind allesamt sehr gut geworden. Die Stücke sind klasse und druckvoll produziert. Insgesamt macht die CD schon einen sehr professionellen und entschlossenen Eindruck. Das Management der Band ist sehr rege und verschafft den, wohl russisch-stämmigen, Musikern immer wieder Gigs mit großen Namen aus der Melodic-/ Symphonic-Metal-Ecke. Außer mit NIGHTWISH hat man schon mit HELLOWEEN, TWISTED SISTER und anderen namhaften Acts zusammen auf den Brettern gestanden.

Derzeit läuft die Pre-Production des ersten vollen Albums, auf das man sicherlich gespannt sein kann. Eigentlich kann man OPERATIKA fast als NIGHTWISH-Klon bezeichnen. Wer auf die Finnen steht, dem gefällt diese amerkianische Version garantiert auch. Betrachten wir doch mal die Unterschiede:

Die Gitarre - in Person des Flitzefingers Bill Visser - hat etwas mehr Freiheiten, als das dem guten Emppu bei NIGHTWISH möglich ist. Das äußert sich darin, dass die Gitarre das prägende Element im Sound der Amerikaner ist und nicht das Keyboard. Das bedeutet aber nicht dass Anna Dok an den Tasten zu kurz kommt. Es ist lediglich so, dass sie keine Soli spielt und Bill Visser dafür umso mehr. Gleich im Opener "Dreamworld" lässt er ein supergeiles Melodic Metal Solo vom Stapel, dass den Freunden solcher Klänge die Freudentränen in die Augen treiben wird. Auch Yuri Liakhovitch am Schlagzeug und Stan Folcik am Bass machen eine guten Job.

 

Generell wirkt die Musik des Fünfers von der Ostküste etwas düsterer als die ihrer finnischen Lieblinge. Außerdem klingt es nach der Oceanborn-Phase und hat nicht den moderneren Anstrich des letzten NIGHTWISH-Albums.

Also, alle Nightwish-Fans aufgepasst! Tipp: Auf der Homepage der Band kann man sich das exzellente "The Calling" anhören und findet aßerdem noch jede Menge gut aufgemachte Informationen über die Band.

 

Stefan, 10 Punkte

 

Alle Reviews:

'Dreamland' (2005, Demo-CD)
  'The Calling' (2008, Album)

 

Die Songs:

 

1. Dreamland
2. Gladiator
3. The Storm
4. The Calling

 

 


 

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