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Z - Album |
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Auf ihrem ersten Album, „Shadows Of Reality“ waren ZANDELLE noch eine pure US-Metalband, dann kam der Deal mit LMP und man addierte Einflüsse aus dem Euro-Metal zum Bandsound dazu, was dennoch geil klang. Nach zwei guten Alben bei jenem Label, das den Sound der Amis wohl mitprägte war dort Ende Gelände. Mittlerweile ist ZANDELLE bei Pure Steel unter Vertrag und dort passen sie auch hin. Denn wenngleich ihr „Flames Of Rage“ Output sehr facettenreich ist, kann man das Gehörte (trotz Keyboards) als puren Stahl bezeichnen. Einzig die Eigenständigkeit bleibt auf der Strecke.
Es wird sich unverblümt wahlweise bei GAMA RAY/BLIND GUARDIAN/PRIEST/ICED EARTH/MANOWAR bedient, was ja fast jede traditionell ausgerichtete Metalband macht. Solange derart packende Stücke rauskommen – so what! Verblüffend ist auch der breitgefächerte Gesang von George Tsalikis, der aber früher irgendwie kraftvoller klang. Erinnert mich desöfteren an Kai Hansen, oder spinne ich?
Okay, die Euro-Metal Einflüsse sind immer noch vorhanden,
stören aber nicht. Es ist insgesamt alles etwas progressiver als gewohnt, aber
das Album kommt langsam aber gewaltig. Vor allem die ideenreiche Klampfenarbeit
sticht heraus…Besonderes Meisterstück ist das abschließende 20-Minuten-Epos „Eradicted
Existance“ – Gänsehaut pur.
Insgesamt ein echter Grower, dessen größter Schwachpunkt die Produktion ist. Die
klingt sehr ungeschliffen und etwas pappig. Aber mir gefällt das weitaus besser
als irgendeine dieser sterilen, austauschbaren Plastikproduktionen.
Ralf, 10
Punkte
Alle Reviews:
'Flames Of Rage' (Album, 2009)
'Vengeance Rising' (Album, 2006)
'Twilight On Humanity' (Album, 2002)
Die Songs:
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