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W - Album |
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Als die Sacramento Post-Coreler WILL HAVEN 1997 ihr Debütalbum 'El Diablo' veröffentlichten, waren sie eine der wenigen Bands dieser Gattung im Fahrtwasser der damals schon übermächtigen NEUROSIS. Nach insgesamt drei recht dreckigen und deftigen Werken löste sich die Band auf und kehrt nun, 6 Jahre nach dem letzten Album 'Carpe Diem' zurück. 'The Hierophant', so der Titel des vierten Streichs, wurde produziert von der Band selbst, Engineer Shaun Lopez und keinem geringeren als Band-Intimus und Förderer Chino Moreno (DEFTONES-Frontmann). Doch auch wenn sie sich gerade erst wieder reformiert hatten, musste schon der Sänger ausgetauscht werden, da Jeff Jaworski die Segel strich und nun Ex-RED TAPE-Sänger Grady Avenell an Bord geholt wurde. Dieser Wechsel wirkte sich aber glücklicherweise nicht negativ aus und so bleiben WILL HAVEN eine wirklich spannende, psychedelische und mitreißende Postcore-Formation, die ihren Sound irgendwo zwischen NEUROSIS' Götterwerken 'Souls At Zero' und 'Enemy Of The Sun', sowie den DEFTONES einpendelte und lediglich heutzutage leider eben nicht mehr den Stellenwert innehat, wie Ende der 90er, was daran liegt, daß das Postcore/Postrock-Genre schon eine Weile förmlich am explodieren ist. Keine Innovation, aber sehr coole "Stagnation", wenn auch man die ganz großen Momente leider etwas vermissen läßt!
Hage, 9,5 Punkte
sonstige Reviews: 'Carpe Diem'
Die Songs:
1. Grey sky at night
2. King's cross
3. Helena
4. Hierophant
5. Caviar with maths
6. Landing on ice
7. Skinner
8. Handlebars to freedom
9. A day without speaking
10. Singing in solitary
11. Sammy Davis Jr's good eye
12. Firedealer
13. Darksun sets
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