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W - Album |
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Die zehn Stücke auf 'Seein' Ain't Believin'' halten, was das Cover, der Bandname und der Albumtitel versprechen: Man kriegt dreckigen Hard Rock der späten 80er und frühen 90er in Reinform!
Klingt gut? Kann sein - leider klingt die Scheibe nicht wie ein ambitioniertes Revival mit frischem Geist, sondern eher wie der verzweifelte Versuch einer alten, abgewrackten 80er Hard Rock Band, durch die x-te Selbstkopie nochmal einen Erfolg zu landen. Man kann zwar nicht behaupten, dass die deutsch-holländische Truppe keine Hits schreiben könnte, denn gleich der Opener "Money" ist ein eingängiger flotter Rocker, der sofort ins Ohr geht. Ähnlich verhält es sich mit Songs wie "Hellraiser" oder "Hard To Take". Allerdings beginnt man schon beim zweiten Durchlauf sich zu langweilen. Das Album ist insgesamt einfach zu vorhersehbar, altbacken, platt, übertrieben kitschig und dermaßen Klischee behangen, das es von Mal zu Mal schwerer zu ertragen ist. Man erkennt relativ schnell, dass sich unter der leckeren Schlagsahne des erhofften 80er-Feelings doch nur ein zu alter und trockener Kuchen verbirgt. Schade! Wie's richtig geht haben vor ein paar Jahren CRASHDIET aus Schweden gezeigt.
Stefan, 4 Punkte
Die Songs:
Money
Love Just Ain't Enough
Hellraiser
Liar
Magic
Rock 'N' Roll Disaster
Seein' Ain't Believin'
Hard To Take
Children
Waking Up To Die
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