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W -Mini-CD |
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Aus dem verschlafenen Lofoten-Städtchen Hvalstad in Norwegen kommt mit WHERE ANGELS FALL eine Band daher, die mit ihrem neuen 4 Tracks-Album ein wenig frischen Wind in den größtenteils ziemlich langweilig Haufen von Neuerscheinungen in dieser Szene wehen. So kann man sie zwar getrost im CD-Regal irgendwo zwischen Bands wie XANDRIA, NIGHTWISH oder LEAVES EYES (auch Dank der Engelsstimme von Eirin) einsortieren, denn bei den Norwegern steht der Dark Metal schon im Vordergrund, jedoch erinnert die Scheibe gesanglich ab und an auch an ältere THE GATHERING - Produktionen. Auch kommen gerade Songs wie der orchestrale Titeltrack 'Dies Irae' und das treibende 'Lose Yourself In Me' tierisch doomig daher und bauen eine echt ansprechende Gesamt-Atmosphäre auf. Das etwas zackigere 'Hollow' ist dabei sicher am besten im Ohr geblieben, hat aber auch kleine Schwächen im Refrain-Gesang. Die Gitarren- und Rhythmusarbeit ist eher als unspektakulär zu betrachten und steht sowieso sehr hinter Keyboard und Gesang im Hintergrund, was den Sound meiner Meinung nach zu clean, zu glatt wirken lässt. Aber die Norweger werden mit ihrem eigenständigen Sound trotzdem ganz schnell Freunde finden, das steht fest.
Onkel Tom 6,5 Punkte
Die Songs:
| 1. | Dies Irae |
| 2. | Hollow |
| 3. | Lose Yourself In Me |
| 4. | Requiem |
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