W - Album


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Band: WAR FROM A HARLOTS MOUTH
Titel: Transmetropolitan
Label: Lifeforce
Homepage: www.myspace.com/warfromaharlotsmouth
Stil: Brutal Math Jazz Death Metal
VÖ:  21.09.2007
Spieldauer: 11 Tracks / 40:00 min.

 

Wow, eine solche Band aus deutschen Landen? Cool! WAR FROM A HARLOTS MOUTH aus unserer Hauptstadt bieten einen erstklassigen, technisch unglaublich versierten und irre spielfreudigen Mix aus Mathcore, Grind, Jazz; Metalcore und brutalem Death Metal, wie man es bislang eher aus dem Amiland gewohnt war. THE RED CHORD, JOB FOR A COWBOY, DILLINGER ESCAPE PLAN, PSYOPUS oder CRYPTOPSY kommen einem beim Genuß ihres Debüts ’Transmetropolitan’ ab und an in den Sinn. Tiefste Growls wechseln sich mit höheren Schreien genauso ab, wie brutale Beatdown-Salven mit Stakkatosalven und gezielten Breaks, oder deftige Death Metal-Einlagen mit reinrassigen Mellow-Bar-Jazz-Verschnaufpausen (großartig: das coole Zwischenspiel ’Trife Life’). Dabei schaffen die jungen Burschen es, das progressive und chaotische Level immer völlig kontrolliert wirken zu lassen und so den roten Faden nie zu verlieren. Absolutes Highlight ist dabei das in den Kracher ’If You Want To Blame Us For Something Wrong, Please Abuse This Song!’ eingeflochtene, wahnwitzige Wechselspiel eines MG-Salven-Samples und unfassbar präzisen Stakkato-Bombardements. Eine Band mit richtig viel Potential!

Hage, 10,5 Punkte

 

 

Potential mag bei den Newcomern WAR FROM A HARLOTS MOUTH ja vorhanden sein, allerdings, und dies ist für mich der Knackpunkt an "Transmetropolitan", fehlt es den Kompositionen schlicht an Herz. Nicht allerdings an Verstand, denn dieser ist zu genüge in den hochgenau berechneten, mit mathematischer Präzision exekutierten und steril produzierten Werken vorhanden. Es hat den Anschein, als würden WFAHM ihre Songs mit Rechenschieber und Zirkel konstruieren, strikt nach den Regeln der Algebra und so wirkt "Transmetropolitan" perfekt, kühl und kalkuliert.

Wo Bands wie CONVERGE, THE RED CHORD oder gerade DILLINGER ESCAPE PLAN genügend Bauchgefühl für mitreißende, nicht weniger komplexe oder technische Arrangements besitz, beeindrucken und versagen WFAHM gleichermaßen mit hochpräzisen, wiedererkennungswertfreien Technikorgien, die weder begeistern noch mitreißen - sondern, passend zu diesem Longplayer, einfach kalt lassen.

Dies ist gerade bei den musikalischen Fähigkeiten der Protagonisten extrem schade aber eben auch eine typische Genrekrankheit in der Technikoberliga. Dafür haben WFAHM richtig coole Songtitel.... 

 

Lobi, 6 Punkte

 

Die Songs:

 

01. how to disconnect from your social surrounding in half an hour
02. heeey...let
's start a band!
03. the district attorneys are selling your blood
04. trife life
05. fighting wars with keyboards
06. mulder
07. thousand complaints, one answer.
08. if you want to blame us for something wrong, please abuse this song!
09. riding deadhorses is a fucking curse
10. transmetropolitan
11. and in the right to make mistakes, we may lose everything and start again...

 


 

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