W - Album


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Band: WARDRUM
Titel: Spadework
Label: Steel Gallery Records
Homepage: www.wardrum.gr
Stil: Heavy Metal
VÖ:  20.04.2011
Spieldauer: 10 Tracks / 51:44 Min.

 

Griechenland schlägt die Kriegstrommel, aber ob allzu viele Metal Soldier dem Ruf folge leisten, steht zu bezweifeln. Anfangs hört sich das Ganze ja noch recht viel versprechend an. So klingt das Rhythmusgerüst oft nach alten TITAN FORCE, was mir sehr zusagt. Speziell der erste Song hat einen klasse Refrain und ein starkes Gitarrensolo. Aber damit hat es sich auch schon fast, denn die folgenden Stücke passen sich dem Opener beinahe identisch an. Schneller Rhythmus, kaum Abwechslung und spätestens nach dem vierten Song langweilt man sich zu Tode. Der Sänger mit seiner mittelhohen bis hohen Stimmlage fängt einen nach kurzer Zeit schon an zu nerven, man hat das Gefühl, dies hier wäre eine Auftragsarbeit, in die man keine Leidenschaft einbringen muss. Gut gespielt ist das Ganze, ohne Frage, aber das kann man von einer Band die in Richtung RIOT und auch CRIMSON GLORY tendiert, auch erwarten. Okay, wir wollen fair bleiben, ein Song wie „Yesterday“ macht dann in punkto Abwechslung schon mehr als das vorangegangene her. Hier gibt es einige progressive Schlenker in Richtung Siebziger Jahre zu entdecken und auch die Melodielinie hat was.
Doch oftmals klingt die Band wie die Italiener SHADOWS OF STEEL an einem schlechten Tag. Ab und an eine gefällige Melodie,
nette kleine Ideen und das war es dann. Alles nicht wirklich übel, aber auch kein Grund, sein Geld hierfür zu verplempern.
Da gibt es massenhaft bessere Combos, welche eurer Unterstützung verdienen.
 

Falk, 5,5 Punkte  

 

Die Songs:

  1. The Meaning Of Forever

  2. Crest Of The Wave

  3. In Dependence

  4. Yesterday

  5. Circle Of Hate

  6. Spadework

  7. Turn About

  8. Soultrip

  9. Inner God

  10. Last Neverland
     


 

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