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W - Album |
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Griechenland schlägt die Kriegstrommel, aber ob allzu viele
Metal Soldier dem Ruf folge leisten, steht zu bezweifeln. Anfangs hört sich das
Ganze ja noch recht viel versprechend an. So klingt das Rhythmusgerüst oft nach
alten TITAN FORCE, was mir sehr zusagt. Speziell der erste Song hat einen klasse
Refrain und ein starkes Gitarrensolo. Aber damit hat es sich auch schon fast,
denn die folgenden Stücke passen sich dem Opener beinahe identisch an. Schneller
Rhythmus, kaum Abwechslung und spätestens nach dem vierten Song langweilt man
sich zu Tode. Der Sänger mit seiner mittelhohen bis hohen Stimmlage fängt einen
nach kurzer Zeit schon an zu nerven, man hat das Gefühl, dies hier wäre eine
Auftragsarbeit, in die man keine Leidenschaft einbringen muss. Gut gespielt ist
das Ganze, ohne Frage, aber das kann man von einer Band die in Richtung RIOT und
auch CRIMSON GLORY tendiert, auch erwarten. Okay, wir wollen fair bleiben, ein
Song wie „Yesterday“ macht dann in punkto Abwechslung schon mehr als das
vorangegangene her. Hier gibt es einige progressive Schlenker in Richtung
Siebziger Jahre zu entdecken und auch die Melodielinie hat was.
Doch oftmals klingt die Band wie die Italiener SHADOWS OF STEEL an einem
schlechten Tag. Ab und an eine gefällige Melodie,
nette kleine Ideen und das war es dann. Alles nicht wirklich übel, aber auch
kein Grund, sein Geld hierfür zu verplempern.
Da gibt es massenhaft bessere Combos, welche eurer Unterstützung verdienen.
Falk, 5,5 Punkte
Die Songs:
The Meaning Of Forever
Crest Of The Wave
In Dependence
Yesterday
Circle Of Hate
Spadework
Turn About
Soultrip
Inner God
Last Neverland
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