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V - Album |
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Wie kommt man denn auf die Idee, eine anspruchsvolle
Metalband VULVAGUN zu nennen? Da es sich nicht um die legitimen Nachfolger der
legendären MENTORS handelt und auch nicht um die neueste Cock-Rock Sensation aus
L. A. , verstehe ich das einfach nicht. Denn VULVAGUN machen spitzenmäßigen
Prog-Metal, der gerne mal Abstecher in Thrashgefilde unternimmt, aber insgesamt
eher epischer, melodischer Natur ist. Das Gerüst ist Eurokram a la alte GAMMA
RAY, IRON SAVIOUR oder auch HELLOWEEN aber auch proggy Bands wie EVERGREY oder
SHADOW GALLERY hinterließen ihre Spuren. Zumindest empfinde ich das so. Das
Ganze wurde technisch tadellos umgesetzt und es gibt viel Details zu entdecken,
vorausgesetzt man hält die über 70 Minuten durch. Denn da liegt der Hase im
Pfeffer. Bei aller Klasse der Kompositionen wird es über die gesamte Spielzeit
schwierig am Ball zu bleiben, zumal die Dinger auch recht komplex sind.
Vielleicht wären da Zwanzig Minuten weniger, mehr gewesen. Nichtsdestotrotz hat
man mit „Malachi”, “Equinox”, “Union Of The Snake” und “Confessions Of A Flesh
Eater” vier absolute Überkiller an Bord. Hinter der Band stecken etablierte
Namen der Aussie-Szene, die bereits in Bands wie TARAMIS, NOTHING SACRED, BLACK
MAJESTY, EYEFEAR, CAPTAIN TRIPS, VAUXDVIHL oder MASS CONFUSION ihr Unwesen
trieben.
Fazit: Wieder einmal eine saustarke Scheibe aus Australien, die sich nahtlos in
die Ahnengalerie aus Down Under von MORTAL SIN, SOULFORGE, LORD etc. einreiht
Känguru-Metal rules!
Ralf, 10 Punkte
Die Songs:
Cold Moon Over Babylon
The Black Pyramid
Arise Neophyte
A Murder Of Demons
Malachi
Heart Of The Mountain
Equinox
Confessions Of A Flesh Eater
Union Of The Snake
On Pain, Transcendence And The Dark Design
The Transit Of Venus
Clavicula Salomonis
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