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V - Sampler |
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´Lend Me Your Wings´ ist der Name des Debüts von VELVETSEAL. Auch das Quartett aus Ungarn versucht sich ein Scheibchen Marktanteil im Frontfrauen-Gothic Metal-Genre abzuschneiden. Wie immer wird uns alles als unglaublich innovativ und neu angekündigt.
Das ist hier eher eine Halbwahrheit. Auf der Platte finden
wir einen Haufen eingängiger Melodien, schöne Symphonien, handfeste Riffs und
eine wohlklingende Stimme, die in diesem Fall der blonden Gabriella Fòti gehört.
Aber all das gibt es auch auf anderen Scheiben. Was ´Lend Me Your Wings´
vielleicht ein wenig anders macht, ist, dass es doch ein wenig dynamischer und
lauter zugeht als bei Marktbegleitern. So gibt es keine Ballade im Sinne der
Konkurrenz. „Where Statues Cry“ beginnt zwar sehr ruhig, gewinnt gen Ende aber
wieder an Härte. Ein Plus ist für mich der kurze aber immerhin getane Schritt
außerhalb der Genregrenzen, indem bei „The One“ mit orientalisch klingenden
Tönen experimentiert wurde. Davon erhoffe ich mir beim nächsten Album mehr, um
eine tatsächliche Individualität herausspielen zu können. Ein dickes Minus: ein
Erstlingswerk mit nicht ganz 36 Minuten?! Hoffentlich wird sich da für den
Nachfolger mehr ausgedacht. Aber besser kurz und gut, als lang und lahm, oder?!?
´Lend Me Your Wings´ also für mich ein sehr gelungenes, wenn auch kurzes Debüt.
Wer dem Genre verfallen ist, kann hier gern zugreifen. Aber auch der Rest der
Welt tut sich nix beim Reinhören.
Katja, 10 Punkte
Die Songs:
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