![]() |
V - Album |
|---|
| # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
![]() |
|
Schwedens VANMAKT entfachen mit 'Ad Luciferi Regnum' ihr zweites, pechschwarzes Höllenfeuer, das ganz im Stile seines Vorgängers 'Vredskapta Mörkersagor' erneut an allen Ecken und Enden für einen zügellosen Geschwindigkeitsrausch sorgt. Die Band um Gitarrist und Sänger M. Svensson fährt zwei Jahre nach dem Debüt nach wie vor in düsterem Schwefelverseuchtem Gewässer und beschwört die Mächte des Bösen mit ihrer eindrucksvoll dargebotenen Schwarzkunst. Der Deal mit dem renommierten singapurischen Label Pulverised Records konnte aufgrund bestechender Gründe erneuert werden und hätten die Schweden in der Vergangenheit auf personelle Probleme verzichten können, wären sie heutzutage vermutlich schon wesentlich stärker im Gespräch. So vielen aber bisherige Tourangebote ins Wasser und Frontmann Svensson konnte sich auf das Schreiben des zweiten, hier vorliegenden Albums konzentrieren. 'Ad Luciferi Regnum' schneidet immer wieder bekannte Aspekte des schwedischen Black Metals an, punktet aber nicht nur während halsbrecherisch vorgetragener Hochgeschwindigkeits-Eskapaden, deren Stammrevier von Setherial, Dark Funeral und Konsorten verteidigt wird. Vielmehr gehen die Schweden des Öfteren in eine atmosphärisch dichte Offensive und flechten Midtempo-Parts und leicht schwelgerische Momente in das ansonsten furios wütende Konglomerat ein. Einen eigenen Hort haben VANMAKT dann aber doch noch nicht gefunden und es stellt sich die Frage, ob sie dies überhaupt wollen. Die Vermutung liegt jedenfalls nahe, dass die Schweden viel lieber mit ihrer durchaus gekonnt dargebotenen Kombination aus Raserei und melodischer Erhabenheit dem Leibhaftigen huldigen wollen. Stücke wie 'Id XIII Inferni' oder der starke Opener 'The Second Key' blasen einem jedenfalls recht ordentlich die Gehörgänge sauber und sollten allen Anhängern schwedischem Black Metals zusagen. Leichte Varianzen gibt es zum Beislpiel bei 'The Ascension' durch weiblichen Gesang, der bewusst im Hintergrund gehalten und lediglich als ergänzendes, künstlerisches Mittel Verwendung findet.
Alles in allem ist 'Ad Luciferi Regnum' eine solide, wenn auch nicht wirklich hervorstechende Scheibe, die vielen Schwarzkitteln in den Kram passen dürfte.
Marcel, 8 Punkte
Gar garstig es uns totgebar! Die Schweden von VANMAKT kehren knapp mehr als ein Jahr nach ihrem Debüt bereits wieder mit einem neuen Werk zurück, und können sich dabei gar noch einmal steigern. Die Karlskrona-Burschen um den auch bei ISTAPP aktiven Gorgoth prügeln sich äußerst versiert, handwerklich tadellos und mit etlichen coolen Tempiwechseln, klirrenden Gitarren-Melodien und Atmo-Breaks durch neun unheilige Ausgeburten der Hölle und können auch durch den formidablen Necromorbus-Sound mächtig den Underground durcheinanderwirbeln. Fans von DARK FUNERAL, BELPHEGOR, NAGLFAR, aber auch DIMMU BORGIR und MAYHEM sollten dem meist rasenden Treiben definitiv so einiges abgewinnen können!
Hage, 9 Punkte
sonstige Reviews:
Die Songs:
1. The Second Key
2. Brethren Of Lucifer
3. Endless Myth
4. Re-Incarnating Hatred
5. Ad Luciferi Regnum
6. Id XIII Inferni
7. The Ascension
8. Beneath The Moor
9. Written In Blood
![]() |
Alle Inhalte (c) Ancient-Spirit-Magazine Webmaster: info@ancientspirit.de
|
|