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R - Album |
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Die pfälzisch / hessischen Musikerhuren (siehe THUNDER RIDER, SAVAGE GRACE, GRIFFIN) von ROXXCALIBUR haben endlich ihr mit Spannung erwartetes zweites Album draußen. Gut so, denn unsereiner konnte es kaum noch abwarten, welche Perlen man diesmal ausgraben würde und welcher längst vergessenen Uralt-Combo man wieder auf die Füße helfen wird.
Immerhin konnte man nach dem ersten Album Truppen wie u.a. JAMESON RAID und BLEAKHOUSE zu neuen Ehren verhelfen. Auch diesmal haben die Männer von ROXXCALIBUR so manches Schmankerl aus der Vergessenheit gezerrt und mit neuem (Neudi?) Leben erfüllt. Und nicht nur das, mit „Lift Up Your Eyes“ hat man gar ein altes Songfragment von SAXON genommen und das Ganze mit ausdrücklicher Genehmigung der Band fertig gestellt. Und das Teil klingt schlicht und einfach sensationell geil! Zwar hört man SAXON kaum noch heraus, aber egal.
Gerade an so einer Sache zeigt sich, was hier für Fanatiker am Werk sind und was die Typen Songschreibertechnisch auf der Pfanne haben. Und unter den restlichen Liedern der verschiedensten Gruppen gibt es auch keinen einzigen Ausfall, wobei man sich natürlich immer wieder fragt, warum man gerade diesen Song gewählt hat und nicht einen anderen. Ich hätte mir von SARACEN eher ein Lied wie „Rock Of Ages“ statt des ruhigen „A Face In The Crowd“ gewünscht, oder lieber „Give ´em Hell“ statt „Stage Fright“ von WITCHFYNDE erwählt, doch ist dies eh nur Makulatur, denn natürlich sind die beiden verwendeten Songs ebenfalls ganz großes Kino. Doch total verschärft ist die „Battlescarred“-Version von BLOOD MONEY geworden. Endlich kann man diesen Speedhammer mal in vernünftiger Klangqualität hören, denn das Original leidet unter dem typisch miesen Ebony Rekords-Hausklang. Egal ob ruhige Klänge oder Speed-Inferno, ROXXCALIBUR setzen auf diesem Gottgleichen Tribute alles mit einer Selbstverständlichkeit um, als wäre dies die einfachste Sache der Welt.
Diese CD MUSS man als Fan traditioneller Klänge in seiner Sammlung stehen haben!!! Als Leckerli gibt es noch eine sehr sehenswerte DVD, so dass absolut keine Wünsche mehr offen bleiben. Aber ein klitzekleiner Kritikpunkt sei mir erlaubt: warum zur Hölle hat man von VENOM nicht gleich „Don´t Burn The Witch“ eingespielt, statt des armseligen „At War With Satan“-Previews?.
Falk, 12 Punkte
Alle Reviews:
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'NWOBHM For Muthas' (2009, Album)
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