R- Album


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Band: ROUGH SILK
Titel: End of Ininity
Label: Point Music / Common Ground
Homepage: www.rough-silk.com
Stil: Melodic Power Rock  
VÖ:  27.10.03
Spieldauer: 13 Tracks / 61:36 min.

 

Haben ROUGH SILK mit Alben wie "Walls of Never" ("Lust is a Killer" bleibt auf ewig ihr wohl bester Song!) oder "Mephisto" noch beachtlichte Scheiben abgeliefert, die auch Aufmerksamkeit auf die Band richtete, schimmerten ihre letzten Werke "Wheels of Time" (war sogar ne Best-Of!) und "Symphony of Life" nicht wirklich an die Oberfläche durch, so dass niemand mehr wirklich bemerkt hat, dass es die Band noch gibt. Nun melden sie sich mit "End of Infinity" wieder zu Wort, wobei ich immer noch nicht verstehen kann, dass man mit Jan Barnett einen solch genialen Sänger hat gehen lassen, auch wenn es bereits 5 Jahre zurück liegt!

Vielleicht dachte man sich deswegen auch nach dem Weggang von Thomas Ludolphy, dass man künftig auf einen festen Leadsänger verzichtet, weswegen man nun den Gesang unter Ferdy Dörnberg (Keyboards), Herbert Hartmann (Drums) und Nils Wunderlich (Guitars) aufgeteilt hat, was allerdings nicht immer gut ausgeht (man höre sich nur mal "Restless Heart" oder den Anfang von "Ambrosia"  an!). Allerdings bewegt man sich musikalisch dafür auf besserer Ebene, hat man sich doch wieder zu den Anfängen zurück besonnen und widmet sich nun wieder mehr den QUEEN und VAN HALEN Einflüssen zu, was manchmal sehr stark an alte GAMMA RAY (zu "Heading for tomorrow"-Zeiten) und SAVATAGE ("Streets") erinnert.

 

Dafür ist man auch zu einigen Überraschungen bereit, wie z.B. bei "What if Darkness was brighter than Light", wo man mal zwischendurch einige SLAYER und ansatzweise sogar Death Metal Elemente einbaut inklusive (versuchtem) Gegrunze! Allerdings wird mir "End of Infinity" auf Dauer zu vielschichtig, da Songs wie "Lucifer´s Hotel", "Ambrosia", "My little Friend" oder "Carry on" mir auf Dauer wirklich zu abwechslungsreich sind, auch wenn man vom ersten bis zum letzten Song die Klasse und das spielerisch hohe Niveau von ROUGH SILK erkennt. Wer allerdings nicht so ein Weichei wie ich ist, wird wohl sicherlich mehr Gefallen an diesem Album finden

 

SasH , 8,5 Punkte  

 

 

Alle Reviews: 'Cult Of Sin' (Album, 2009)
  'End Of Infinity' (Album, 2003)

 

 

Die Songs:

 

1. Who killed Vnyl?
2. Isolation
3. Lucifer´s Hotel
4. Restless Heart
5. Ambrosia
6. What if Darkness was brighter than Light
7. My little Friend
8. The Fiddler on the Skeleton Horse
9. Carry on
10. The End of Infinity
11. Mrs. Jealousy & Mr.Greed
12. Set me free
13. Dolly the Sheep meets Frank the Stein


 

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