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R - Album |
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Gespannt durfte man sein, wie sich Ross Friedmann plus Backingband kurz ROSS THE BOSS auf ihrem zweiten Longplayer schlagen werden. Nun, eins vorweg, wer das Debüt mochte, dürfte auch an „Hailstorm“ Gefallen finden. Es hat sich stilistisch nichts geändert. Herausragend finde ich den galoppierenden Opener „Kingdom Arise“ mit seinem eingängigen Refrain, der wie gemacht scheint für kommende Livegigs sowie das abschließende, episches Flair verbreitende „Empire´s Anthem“.
Auch sehr geil gelungen: „Behold The Kingdom“, „Among The
Ruins“, “Shining Path” und „Crom“. Diese Songs sollte alle enttäuschten
MANOWAR-Fans trösten oder einfach den Fans von melodischen Old School-Metals
gefallen. Es haben sich allerdings mit dem süßlichen „Dead Man's Curve“, dem
langweiligen Instrumental „Great Gods Glorious“ und der Hair Metal Hommage „Burn
Alive“ drei recht durchschnittliche Nummern eingeschlichen.
Insgesamt stufe ich den Erstling etwas höher ein, da der Aha-Efekt natürlich
nicht mehr da ist und die Songs insgesamt etwas packender waren. Nicht falsch
verstehen, ich sehe da schon eine Steigerung in Punkto Arrangements und
Zusammenspiel der Band. Aber: Das Debüt hatte insgesamt mehr Feeling (Soli), war
spontaner und klang auch nicht ganz so poliert. Heavy Metal darf ruhig etwas
rauer klingen!
Ralf,
10
Punkte
Alle Reviews:
'Hailstorm' (2010, Album)
'New Metal Leader' (2008, Album)
Die Songs:
I.A.G.
Kingdom Arise
Dead Man's Curve
Hailstorm
Burn Alive
Shining Path
Great Gods Glorious
Behold The Kingdom
Among The Ruins
Crom
Empire´s Anthem
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