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R- Album |
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In Sydney in Australien macht die Sonne wohl depressiv, deshalb gründet man eine Doomband! So ähnlich muss sich das wohl bei RITUAL OF THE OAK abgespielt haben. Ihre Variante des langsamsten aller Metalstile ist sehr klassisch, mit Songs, die allesamt nicht nur Schatten symbolisieren, sondern auch Hoffnung und Licht. Vor allem die Länge der Songs ist oft sehr ausufernd, kein Stück fällt unter die 6-Minutenmarke. Das macht die Chose ziemlich anstrengend, denn Easy Listening ist etwas anderes.
Dennoch stechen als besonders positive Merkmale hervor: die melodiösen, tonnenschweren Gitarren und der emotionale und eindringliche Gesang von Fronterin Sabine Hamad. Man muss etliche Durchläufe machen, damit die Mucke Haken schlägt. RITUALS OF THE OAK haben durchaus ihre (großen) Momente, die wird man aber erst mit der Zeit richtig genießen können. Ob die Komplexität nun ein Vor- oder Nachteil ist, muss jeder für sich entscheiden. Am Eingängigsten finde ich das Stück „Drown The Wood In Blood“, welches im Midtempo-Bereich zum Bangen ermuntert und als Anspieltipp herhalten soll.
Übrigens: diese Scheibe gibt es auch als streng limitiertes 180 g Doppel-Vinyl.
Ralf, 9 Punkte
Die Songs:
Hour Of Judgement
Drown The Wood In Blood
Standing In The House Of Suffering
Childhood's End
The Spell Of Doom
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