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R - Album |
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Da leck mich doch einer am Arsch! Einen derartigen Power-Doom-Metal-Hammer hätte ich bei Gott nicht erwartet. Bei dieser Band handelt es sich um vier griechische Musiker, die sich den kleinen maltesischen Sangesgott Leo Stivala von den mächtigen FORSAKEN unter den Nagel gerissen haben und mal soeben eine absoluten Genremeilenstein veröffentlichen. Als groben Vergleich möchte ich die zu Unrecht vergessenen MEMENTO MORI anführen, deren Musik ähnlich bombastisch und komplex aber dennoch finster und eingängig war. Die Riffs auf „When Shadows Fall“ sind durchgängig genial, erinnern bei „Eyes of the Nights“ sogar an OZZYs „No Rest for the Wicked“ Platte, das Keyboard baut eine bedrohliche Atmosphäre auf und auch Schlagzeuger und Bass, wissen was sie zu tun haben. Das alles wirkt trotz seines modernen Gewandes angenehm traditionell - und ist zudem heavy wie Scheiße! Dass der Gitarrist weiß, wozu man sein Instrument außer für Killerriffs einsetzen kann zeigt er mit den zahllosen Soli, die immer im Weltklassebereich anzusiedeln sind. Tja und über Leos Stimme noch Worte zu verleiern kann ich mir hier ja wohl sparen. Glockenklar, variabel, natürlich, im mittelhohen Bereich weiß er mit seinen groß angelegten Arrangements diese Platte in den Goldmedaillenstatus zu hieven. Einzig die im vokalen Bereich etwas merkwürdige Produktion lässt mich von der Höchstnote absehen, trotzdem: Essenziell!
Olli O., 11,5 Punkte
Die Songs:
Entering The Sea
Mistress Of Sea
Ghost Ship
When Shadows Fall
Whispers Of The Lost
Lost
Desert Land
Soul Salvation
Eyes Of The Night
Serpent's Eye
Kingdom Of Fire
Mistress Of Sea (Orchestral Version)
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