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R- Album |
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1986 veröffentlichten REAPER ihre erste E.P. „Fairies Return“, der in den
Neunzigern noch zwei reguläre Langeisen (u.a. beim Mittlerweilen legendären
Metal Enterprises-Label) folgten. Nun ist endlich das dritte Album der Band
erhältlich und das Teil hat sich gewaschen! Mein lieber Schwan, hier fliegt echt
die Kuh. REAPER sind nach wie vor der Fels in der Brandung des echten,
unverfälschten Heavy Metal. Traditioneller geht es kaum noch. Dabei klingen die
Jungs so frisch, als würden sie heuer zum ersten Mal aus dem Stall gelassen. „The
Gardens Of Seth“ bietet euch erstklassigen Heavy Metal mit vielen Elementen des
typisch deutschen Stahls, aber auch diverse Verbeugungen in Richtung England und
vor allem den USA. Oder mit anderen Worten: stellt euch eine sehr gelungene
Symbiose aus GRAVE DIGGER, BLACK SABBATH und ICED EARTH vor, und ihr habt das,
was den Sound der Band ausmacht. Speziell der raue Gesang erinnert einen sehr an
Chris Boltendahl von GRAVE DIGGER. Teilweise wie bei „The Age Of Hunger“
übertreibt man es ein wenig in punkto Abwechslung und Spielwitz, doch ansonsten
ist fast alles im Lot. Die Vertonung von „Der Erlkönig“ fällt aus dem Rahmen und
passt nicht wirklich auf das Album.
Genug gemeckert, die restlichen Songs bieten nämlich keinen Grund zu Kritik. Das
Album schießt locker aus der Hüfte wie weiland Billy The Kid und trifft
Problemlos sein Ziel; nämlich euer Gehör. Und dort verweilen die Lieder auch
eine Zeitlang. Eventuell fehlt noch der ganz große Ohrwurm, doch mit Hammersongs
vom Schlage „Super Mystique“, „Leviathan“, oder „Revolution“ ist man dem Ganzen
schon sehr nahe. Ein tolles Album mit geilen Ideen, Spielwitz und Können. Sollte
man echt mal gehört haben.
Falk, 10 Punkte
Die Songs:
Into The Gardens Of Seth
The Age Of Hunger
Ten Thousand Nightmares
Super Mystique
Dark Beyond Black
Leviathan
Revolution
Al Andaluz
Der Erlkönig
Light Of Anger
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