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R- Album |
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Bei RAGE gab es mal wieder eine Drehung am Rad der Besetzung.
Mike „ich spiele auch ein Schlagzeug Solo wenn´s keine Sau hören will“ Terrana
ist raus, dafür ist nun Andre Hilgers (u.a. auch bei AXXIS tätig) mit dabei. 2
Jahre sind vergangen seit der letzten Langrille „Speak of the Dead“. Es kann
passieren was will, aber die Herner Power Metaller veröffentlichen in vertrauter
Regelmäßigkeit neue Alben. Wirklich schlecht fallen diese dabei eigentlich nie
wirklich aus.
Vor allem die Gitarrenarbeit von Viktor Smolski ist erneut eine Freude für jeden
Fan anspruchsvoller Gitarrenmusik. Seine Soli sind wahrlich eine Wonne, vor
allem bei dem Song „Drop dead“ scheint er mal wieder sich selbst übertreffen zu
wollen.
Die Songs sind an sich alle herausragend gut, wobei sie allerdings dadurch in
Gefahr geraten, schon wieder in Belanglosigkeit abzudriften. Hin und wieder mal
einige Kanten und Ecken würden den Songs sicherlich gut tun. Der einzige Song
der hier wirklich gegen die Strömung schwimmt ist „Lord of the Flies“.
Was ich aber auf „Carved in Stone“ wirklich vermisse sind Highlights wie „Higher
than the Sky“, „Firestorm“, „Solitary Man“, “Invisible Horizons”, „Alive but
dead“ oder „From the Cradle to the Grave“. Als Anspieltipps möchte ich an dieser
Stelle dennoch die Songs “Open my Graves” (hierzu wurde übrigens auch ein
Videoclip gedreht), „Without you“ (erinnert mich irgendwie an HELLOWEEN zur
„Master of the Rings“ und „Time of the Oath“ Phase), das treibende “Lost in the
Void”, das leicht hymnische “Mouth of Greed” oder das relativ düstere „Lord of
the Flies“, das zu Beginn fast schon an NIGHTWISH erinnert. Der leicht
symphonische Anstrich lässt aber dabei nicht mal so sehr an die Lingua Mortis
Geschichte denken, da hier der Aufbau wesentlich differenzierter ausgefallen
ist. Bitte künftig mehr davon. Übrigens wurde auch zu diesem Song ein Videoclip
gedreht!
Zwar kommen RAGE mit „Carved in Stone“ nicht mehr so ganz an die Glanztaten
gegen Anfang bis Mitte der 90er heran, aber dennoch ist „Carved in Stone“ eine
sehr coole Scheibe geworden.
SasH, 9 Punkte
weitere Reviews:
Speak Of The Dead (2006) CD-Review
From The Cradle To The Stage - 20th Anniversary (2004) DVD-Review
From The Cradle To The Stage - 20th Anniversary (2004) CD-Review
Soundchaser (2003) CD-Review
Unity (2002) CD-Review
Welcome to the other Side (2001) CD-Review
Die Songs:
01. Carved In Stone
02. Drop Dead
03. Gentle Murders
04. Open My Grave
05. Without You
06. Long Hard Road
07. One Step Ahead
08. Lost In The Void
09. Mouth Of Greed
10. Lord Of The Flies
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