P- Album


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Band: POWERWOLF
Titel: Return In Bloodred
Label: Metal Blade
Homepage: www.powerwolf.net
Stil: Heavy Rock / Metal
VÖ:  04.04.05
Spieldauer: 9 Tracks / 40:04 min.

Das darf doch nicht wahr sein – Metal Blade kündigen das Debüt der „mächtigen POWERWOLF“ als epischen, kraftvollen Metal, der als Soundtrack zu feuchten Träumen dienen soll. Nun mal langsam Jungs! Das ist mal wieder dermaßen übertrieben, so dass ich mich frage, was die da gehört haben. Das Debüt der Band POWERWOLF wohl eher nicht. Sie als „Retter des Heavy Metal“ zu bezeichnen ist ja wohl der Witz. Erstens ist das wohl eher Hardrock, der irgendwie wie eine Mischung aus WASP und DREAM EVIL durchgeht…Und außer einer technisch gesehen astreinen Leistung an den Instrumenten und teilweise gutem Songwriting, stößt mir einiges sauer auf…
Dabei fängt das Album eigentlich recht gut an, denn „Mr. Sinister“ und „We Came To Take Your Souls” gehören beide zu den Highlights der Scheibe. Aber am meisten ärgern mich die doofen Ooohooo -Chöre, die HAMMERFALL doch bereits zu Tode geritten haben. Oder „wooouwouuuwouuu“ – da könnte ich kotzen…Positiv erwähnen möchte ich die wirklich fette Produktion und die guten Klampfen. Im Grunde hat Attila Dorn eine gute Stimme, die etwas an Blackie Lawless erinnert, aber einer der besten Metalsänger der heutigen Zeit ist er keinesfalls. Ein Song wie „Montecore” finde ich dann auch recht gelungen, wobei mir aber der Refrain etwas billig vorkommt. Gleiches gilt für das doomige, düstere “The Evil Made Me Do It”, welches nicht ohne die bescheuerten Ooohooos auskommt und zudem einen blöden Chorus hat. „Lucifer In Starlight” ist der beste Track des gesamten Albums und ist Epic-Doom pur. Hier stimmt nahezu alles, also es geht doch! Beim abschließenden „Son Of The Morning Star“ greift noch eine Lady gesangstechnisch ins Geschehen ein, was fast schon musicalmäßig klingt und eher ein in die Länge gezogenes Outro darstellt. War doch nicht wirklich nötig? Natürlich werden das manch einer anders sehen, ich bleibe aber dabei…Für eine dermaßen gehypte Band, die im Vorfeld als „Retter des Heavy Metals“ angekündigt werden, ist ein Album mit gerade mal vier guten Stücken sehr mager!

Ralf, 7 Punkte

sonstige Benotungen:

SasH, 9 Punkte

Die Songs:

1. Mr. Sinister
2. We Came To Take Your Souls
3. Kiss Of The Cobra King
4. Black Mass Hysteria
5. Demons & Diamonds
6. Montecore
7. The Evil Made Me Do It
8. Lucifer In Starlight
9. Son Of The Morning Star

 


 

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