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P - Album |
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Dying Fetus sind zurück!! Ja wirklich...aber wenn sie es nicht geschafft hätten, mit ihrem letzten Album an alte Heldentaten anzuknüpfen, Poppy Seed Grinder wären ein würdiger Nachfolger. Und um die geht es hier ja schließlich auch.
Der Vierer aus Tschechien schlägt musikalisch in die gleiche Kerbe wie die Helden aus Maryland, wirken dabei aber zum Glück nicht wie ein billiger Abklatsch. Poppy Seed Grinder finden irgendwie ihre eigene Nische, sie sind nicht ganz so groovig wie Fetus selbst, aber auch nicht so stumpf wie andere Bands des Genres. Erfrischend sind hierbei vor allem leichte Einsprengsel von Lividity und Purulent, welche Poppy Seed Grinder nochmal eine Ecke brutaler erscheinen lassen. Von tiefstem Gegrunze bis zu abgedrehten Screams ist gesanglich alles drin und auch der Schlagzeuger bolzt sich durch sämtliche Stilistiken des Death/Grind. Sprich, es macht verdammt viel Spaß, dieses Album zu hören. Sollte es auch, denn bei „Oppressed Reality“ gibt es ganz am Ende - quasi als „Hidden Track“ - noch ein Cover einer der genialsten Crust-Bands dieses Planeten, das von Poppy Seed Grinder verdammt cool umgesetzt wird.
Alle Fans, für die nicht Death Metal bei Cannibal Corpse aufhört und Hardcore bei Dying Fetus anfängt, dürfen hier blind zugreifen!
Sven, 10 Punkte
Die Songs:
1. Elimination of Evil
2. Oppressed Reality
3. Delight from Suffering
4. Naked Mind
5. Sadistic Corporation
6. Rotting Processes in Human Mechanism
7. Think of Death
8. Bloody Psychotic Disease
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