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O - Album |
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Nach der Reunion veröffentlichten OZ
mit “Roll The Dice” ein neues Album, welches auch das letzte bleiben sollte.
Eines muss man klar sagen: die Zeit war an OZ weit vorbeigegangen. Denn wenn man
mit geilen Alben wie „Fire In The Brain“ und „III Warning“ im goldenen Zeitalter
des Heavy Metal außer Achtungserfolgen schon nichts reißen konnte, so musste
„Roll The Dice“ zwangsläufig untergehen.
Schlecht ist die CD nun wirklich nicht, aber selbst Altgediente Fans der Band
konnte man mit der musikalischen Kurskorrektur nicht mehr sonderlich begeistern.
Vom rauen Heavy Metal war so gut wie gar nichts mehr vorhanden, stattdessen
setze die Band auf kommerzielle Klänge. Unter anderem Namen wäre man damit in
den Achtzigern sicher nicht schlecht gefahren, aber anfangs der Neunziger? Der
Gesang von Ape De Martini klingt auf dem Album auch wesentlich geschliffener und
höher als früher. In den härteren Parts hat das Album durchaus Ähnlichkeiten mit
alten PRETTY MAIDS, doch meistens fühlt man sich an diverse US – Hard Rocker
erinnert. Am meisten macht das Album Spaß, wenn die Jungs halbwegs aufs Gaspedal
drücken. So wie z.B. beim Titelsong, der mich ziemlich an meine ewige
Lieblingsband MAY-LINN erinnert. Oder auch „Runaways“, welches locker auf „Mob
Rules The World“, dem sehr verkannten Debüt der deutschen CENTAUR hätte stehen
können.
Auch die ruhigeren Songs haben durchaus ihre Momente, doch sieht es bei den
Refrains meistens recht mau aus. Ebenso bei den Melodien. Alles nicht übel, aber
kein Song dabei, der dich richtig anfetzt. Und der Sänger hat in den hohen
Tonlagen echt Probleme. Alles in allem kein wirklich schlechtes Album, doch zu
mehr als Durchschnitt reicht es nicht.
Falk, 7 Punkte
Alle Reviews:
'Burning Leather' (2011, Album)
'Roll The Dice' (1991, Album)
Die Songs:
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