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O - Album |
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Aus Mexiko stammt dieser infernalische Fünfer, welcher soeben sein Debüt auf den Tresen wuchtet. Das komplette Album klingt so, als würde sich der Horror-Alligator aus dem Kanal wälzen, im Bauch die gerade frisch verschlungenen GRAVE DESECRATOR verdauend. Okay, und wie klingt es jetzt tatsächlich? Nun, zuerst einmal abgrundtief dreckig, finster und mächtig brutal. Viel alte BOLT THROWER zu „War Master“-Zeiten. Stumpf tönt die Mucke, sehr stumpf, jedoch nicht stupide. Aber es hat seinen Reiz. Von der Machart her ist zu vergleichen mit „Decibels“ von RAZOR, also kaum Abwechslung, dafür schiere Brutalität. Das Musiziertempo verliert sich zwischen langsamen Stampfern und Midtempo, richtig schnelle Lieder werden schlichtweg ignoriert. Eigentlich schade, denn so nimmt die Aufmerksamkeit des Hörers mit der Zeit ständig ab. Da sollte mit dem nächsten Langeisen eine kleine Kurskorrektur erfolgen, wenn man die geneigten Fans bei der Stange halten will. Ansonsten können Fans von GOATLORD bis hin zu langsamen MASSACRE nicht viel falsch mit dem Erwerb dieser CD machen. Und die wuchtige Produktion, welche bei aller Rauheit die einzelnen Instrumente jederzeit klar und kräftig erklingen lässt, rundet das Ganze noch mal auf. Interessanter Newcomer, wie ich finde. Anspieltipps: Putrid Purity“ und „Defiling The Altars Of An Absent God“.
Falk, 10 Punkte
Die Songs:
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