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N - Album |
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Endlich sind NEGATOR wieder zurück. Fünf lange Jahre musste man seit dem letzten Überwerk „Die Eisernen Verse“ warten. Fünf Jahre, in denen es im Bandgefüge gewaltig gerappelt hat. Von der alten Besetzung ist nur noch Sänger Nachtgarm übrig, immerhin. Somit bin ich sehr froh, dass es überhaupt noch ein neues Album gibt. Und dieses hat es, wie nicht anders zu erwarten, in sich:
NEGATOR waren und sind eine der ganz wenigen deutschen Bands, die den alten Schweden und Norwegern locker Paroli bieten können. „Panzer Metal“ setzt da an, wo MARDUK mit „Nightwing“ aufhörten. Wir reden jetzt nicht von einer Kopie, alles klar?! Doch ähnlich wie MARDUK, oder auch DARK FUNERAL ballern NEGATOR mit tödlicher Präzision aus allen Geschütztürmen auf einen nieder, dass alsbald nur noch verbrannte Erde übrig bleibt. Zumeist wird in äußerst rasantem Tempo alles niedergemäht, was nicht schneller als ein Hase oder Igel auf den Bäumen ist, aber manchmal baut man eben auch sehr geschickte Tempowechsel ein, um nicht zu langweilen. Denn wer braucht schon eine halbe Stunde Vollgas ohne Unterbrechung?
Gut, die Abwechslung innerhalb der einzelnen Songs und auch das Melodieverständnis fallen auf „Panzer Metal“ geringer aus als noch auf dem Vorgänger, sind aber dennoch vorhanden. Mir gefällt die von der Stimmung her eiskalte und sehr grimmig dargebotene Musik extrem gut und so fällt auch mein Urteil aus. Anspieltipps: „Dignity Of War“, „Feuersturm“ und „Illness Mankind“.
Falk
, 11,5 Punkte
Alle Reviews:
'Panzer Metal' (2010, Album)
'Die Eisernen Verse' (2005, Album)
'Old Black' (2004, Album)
Die Songs:
Dignity Of War
Alte Werte
Feuersturm
Final Avowal
Scent Of Styrax
Misanthropic Manifest
Panzer Metal
Illnes Mankind
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