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N - Album |
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Irgendwie muss ich bei NASHVILLE PUSSY immer an MOTÖRHEAD denken. Dreckiger Rock 'n' Roll mit dominantem Bass und knarzender Gitarre. Die "Pussies" sind vielleicht eine Spur poppiger als die Mannen um Ian Kilmister und außerdem sind zwei Frauen dabei und, ach ja, es klingt etwas amerikanischer.
Auch 'Get Some', der neueste Streich mit fiesen, schmuddeligen Ferkeleien der Amis strotzt textlich vor Sex & Drugs & Rock 'n' Roll. Die 13 Songs werden frech runtergerotzt und lassen zu keiner Zeit Zweifel an der Partytauglichkeit der Scheibe aufkommen. Songs wie "Going Down Swinging" oder das extrem lässige "Good Night For A Heart Attack" machen einfach Spaß.
NASHVILLE PUSSY sind CHUCK BERRY sicher näher, als irgendwelchem Nu Metal-Gedöns, können bestimmt mehr mit den Ramones anfangen, als mit Neo Thrash und haben mit Gothic Rock ganz gewiss nix am Hut, sondern eher mit AC/DC.
Gecovert wird auch: IKE & TINA TURNERs "Nutbush City Limits" und BLACK SABBATHs "Snowblind" werden durch den Schweinerock-Wolf gedreht und kommen wenig anhörlich wieder zum Vorschein. Naja, auf jedem Album gibt es Füller ... vielleicht hätte man sich das Reproduzieren dieser Stücke eher sparen sollen. Solche Ausfälle ändern aber nichts daran, dass NASHVILLE PUSSY mit 'Get Some' eine astreine Ami-Rock Feierscheibe gelungen ist, die sowohl club- als auch partytauglich ist.
Stefan,
8,5
Punkte
Die Songs:
| 1. | Pussy Time |
| 2. | Come On Come On |
| 3. | Going Down Swinging |
| 4. | Good Night For A Heartattack |
| 5. | Hate And Whiskey |
| 6. | Lazy White Boy |
| 7. | Hell Ain't What It Used To Be |
| 8. | One Way Down |
| 9. | Raisin Hell Again |
| 10. | Atlanta's Still Burnin |
| 11. | Nutbush City Limits |
| 12. | Meaner Than My Mama |
| 13 | Snowblind |
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