M - Split-Album


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Band: MEMBARIS / WEIRD FATE
Titel:

Conspiracy - Split

Label: ARTicaz
Homepage: www.membaris.de / www.weirdfate.de
Stil: Black Metal
VÖ:  Jan./Feb. 2008
Spieldauer: 7 Tracks / 44:14 min.

 

Die Intention einer Split-CD ist ja immer wieder sehr interessant. Beispielsweise sind die Bands gerade mal wieder knapp bei Kasse und kein ordentliches Label am Start. Es wurden nicht ausreichend Stücke komponiert für ein komplettes Album oder versucht man doch tatsächlich seinen Bekanntheitsgrad zu steigern durch das abgreifen der Fans von der jeweils anderen Band. Auch hier, bei der vorliegenden Split-Geschichte ist das nicht allzu klar – denn man hat hier wohl ein Label das sich um das Marketing kümmert und bietet qualitativ gute Musik.

Mit „Shadows“ zeigen sich WEIRD FATE schon zu Beginn sehr vielfältig und bieten dem Ohr Abwechslung in Form von walzenden Parts, groovenden Gitarrenrifs sowie ruhigen Passagen die das Gemüt entspannen. Der Einstieg bei „Beyond The Fetters Of Life“ ist vorerst sehr rasant und entwickelt sich zu einem atmosphärischen Black Metal Stück in dem das Keyboard nur für die Klangdichte eingesetzt wurde. Die Leadgitarre setzt zusätzliche Akzente was die melancholische Stimmung noch intensiviert. Schon der Name wie auch die ersten Piano Klänge von „Forlorn“ lassen darauf schließen das man hier einen besonders Stimmungsvollen Song zu erwarten hat. Mit seinen dreizehn Minuten mag dieser vielleicht etwas in die Länge gezogen sein, aber manchmal braucht es diese Art von Epen, die in einem ein gewisses Endzeit Gefühl wecken: „...und um mich herum versinkt die Welt!“

Wurden einem bei WEIRD FATE schon fast die Gehörgänge gestreichelt, geht es bei MEMBARIS schon wesentlich roher zu. Schon bei „Mein schwarzer Augenblick“ merkt man das die Tendenz eher Richtung Underground Sound geht. Die Songs sind wesentlich schneller und die herunter gestimmten Gitarren sorgen für aussichtslos depressive Stimmung, die man ab und an noch mit dezenten Chören im Hintergrund verstärkt. Etwas taktischer wird es bei „Dreams Written In Blood“ in dem man atmosphärische Elemente einsetzt und beim Schreigesang mit Echo arbeitet und gegen Ende sogar leise saubere Gesangslinien einsetzt.

WEIRD FATE und MEMBARIS bieten auf „Conspiracy“ guten soliden Black Metal und machen das wesentlich besser als der Durchschnitt dieses Genres. Allerdings werden auch hier bei genauem hinhören wenig Überraschungen geboten.

Sabrina, 10 Punkte

 

sonstige Reviews: MEMBARIS - Into Nevermore

 

Die Songs:

 

MEMBARIS

1. Mein Schwarzer Augenblick

2. Only Ruins Remain

3. Dreams Written In Blood

 

WEIRD FATE

4. The Call

5. Shadows

6. Beyond The Fetters Of Life

7. Forlorn

 


 

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