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K- Album |
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KYPCK, zu deutsch Kursk, nennt sich eine neue Band aus
Finnland, bei denen der ehemalige SENTENCED Gitarrist Sami Lopakka fröhlich
mitmischt. Doch sollte man hier nicht wirklich Vergleiche mit seinem ehemaligen
Brötchengeber tätigen, denn musikalisch hat man nicht so viel gemeinsam.
Allenfalls textlich, denn neben Geschichten wie der Oktober Revolution 1917 oder
Kriegsgeschichten um die Belagerung in Stalingrad werden hier wieder typisch
depressive Themen wie Selbstmordgedanken und Alkoholmissbrauch angesprochen.
Musikalisch betont man „Fast Russian Doom Metal from Finland“ zu spielen, was
zwar leicht seltsam klingen mag, aber doch den Nagel auf den Kopf trifft. Man
spielt dabei nicht wirklich megalangsamen Doom Metal, bei der der Drummer
nebenher noch n Nickerchen machen kann, sondern zeigt sich hier recht
eigenständig. Hin und wieder lassen sich auch einige LAIBACH Elemente in den
Songs wieder finden. Das einzige Originelle an „Cherno“, so der Name des
Debutalbums, ist lediglich der russische Gesang von Fronmann E.Seppänen, der
fließend russisch spricht und sogar in Russland studiert hat. So verleiht dies
dem Ganzen eine gewisse Authenzität, weiß aber auf Dauer nicht zu gefallen. Ist
halt letztendlich doch Geschmacksache.
SasH, 8 Punkte
Die Songs:
01. Gidrolokator
02. Rozhdestvo v Murmanske
03. Predatel
04. 1917
05. Chernaya Dyra
06. Stalingrad
07. Ne Prosti
08. Ocherednye
09. Odin Den iz Zhizni Yegora Kuznetsova
10. Demon
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