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K - Album |
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Der Hardcore Crossover ist schon seit ein paar Jahren tot. Elemente aus dieser Musik sind im NuMetal und im Metalcore aufgegangen. Die klassische Form der Musik, wie sie von BIOHAZARD, SICK OF IT ALL und Konsorten gespielt wurde, ist im derzeitigen Musikmarkt praktisch nicht mehr existent. KICK:DOWN aus Österreich spielen aber genau diesen Sound. Folglich klingt ihr Album 'End Of The Line' auch wie direkt den 90ern entsprungen. Ich weiß nicht, ob die Burschen Idealisten sind, oder Nostalgiker - auf jeden Fall werden sie mit dieser CD kaum etwas reißen können. Zumindest ist es mutig mit einem solchen Album bei der potenziellen Käuferschaft auf Sympathiefang zu gehen.
KICK:DOWN legen hier eine recht gute CD vor, auf der die Trademarks des Hardcore Crossover hochgehalten werden:
'End Of The Line' ist der Soundtrack zum moshen, hüpfen und dem gepflegten Durchdrehen im Pit ("Holy Asshole"). Der Sound ist leider etwas dumpf und knarzig geworden, weswegen die Riffs nicht richtig kicken wollen - schade. Die Songs selbst sind gut durchdacht und bieten ausgewogene Hardcore-Kost, die Freunden dieser Musikrichtung sicherlich gefallen dürfte. Wäre dieses Album vor 12 oder 13 Jahren erschienen könnte es heute ein Klassiker sein. 2007 muss man aber sagen, dass es alles was hier zu hören ist schonmal besser gegeben hat.
Es ist aber auch nicht zu leugnen, dass Songs wie "... Until Death" und "Don't Waste Your Time" vor Energie bersten und einem richtig das Gehirn durchpusten. Gleichförmigkeit kann man den Alpenländern auch nicht vorwerfen, da sowohl langsame als auch schnelle Parts geschickt verknüpft werden, Schreie, Gesang und Shouts Abwechslung bringen und auch nicht vor gesprochenen Parts zurückgeschreckt wird.
Es war halt alles schonmal da, der Sound ist nicht optimal und es klingt ein wenig altbacken. Der Gesang und die Shouts könnten auch noch etwas mehr Präzision und Druck vertragen. Neben den schon genannten Stücken, weiß auch noch "Laughter Ends" zu überzeugen. Dieser Song macht den insgesamt ausgereiftesten Eindruck und ist eine richtige Hardcore-Walze. Live ist die Musik sicherlich geeignet, ein kleines Erdbeben auszulösen ...
Stefan, 8,5 Punkte
Die Songs:
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