![]() |
K - Album |
|---|
| # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |
![]() |
|
|||||||||||||||||||
Die Finnen von KALMAH sind seit Jahren eine bekannte und verlässliche Größe im Genre des melodischen Death Metal. Sie haben es in ihrer Karriere eigentlich noch nie geschafft, ein wirklich schlechtes Album abzuliefern. Auch 2010 legen sie mit 12 Gauge, ihrem insgesamt sechsten Album, ein richtig gutes Stück Melodic Death Metal vor, das den Freunden dieser Sparte definitiv gut reinlaufen dürfte!
Front-Keifer Pekka Kokko brüllt sich durch neun gute und abwechslungsreich gestaltete Songs, die nicht nur fette, schleppende Parts und den ein oder anderen kurzen Höchstgeschwindigkeitsrausch bieten, sondern auch alle Geschwindigkeitsnuancen dazwischen kraftvoll und auf den Punkt zu belegen verstehen. Insgesamt sind die Melodien nicht ganz so stark vertreten, wie sie es auf früheren Werken vielleicht waren, oder wie man es von Genre-Kollegen wie IN FLAMES oder CHILDREN OF BODOM gewohnt ist. Das mag den Zugang zu den neun Tracks am Anfang etwas erschweren, insgesamt schadet es der Musik von KALMAH aber ganz sicher nicht. Für die paar Prozent weniger Melodie gibt's wieder ordentlich Power, einprägsame Refrains und jede Menge Noten, zu denen man kräftig die Rübe kreisen lassen kann. Allen voran ist hier "Hook The Monster" zu nennen. Das Stück ist ein richtiger Smash-Hit geworden, der sofort ins Ohr geht und bei dem man gar nicht anders kann, als die Luftgitarre auszupacken und die Nackenmuskeln zu strapazieren! Generell kann man sagen, dass die instrumentale Seite des Albums ebenfalls keinerlei Schwächen aufweist: Antti Kokko (g), Timo Lehtinen (b), Marco Sneck (k) und Janne Kusmin (d) geben eine starke Vorstellung und prügeln sich souverän durch die neun Tracks des Albums. Die Wirkung der Songs wird durch eine relativ klare, etwas basslastige und jederzeit unheimlich kraftvolle Produktion deutlich verstärkt.
'12 Gauge' ist sicherlich kein Meilenstein des Death Metal geworden, aber ein reifes, rundes und in allen Belangen überzeugendes Album ist es allemal!
Anspieltipps: Der schnelle Opener "Rust Never Sleeps", das schleppende und mit an IRON MAIDEN erinnernden Leadgitarren beginnende "Better Not To Tell", "Hook The Monster" und der bärenstarke Titeltrack "12 Gauge".
Stefan, 11 Punkte
Alle Reviews:
'12 Gauge' (2010, Album)
'For The Revolution' (2008, Album)
'The Black Waltz' (2006, Album)
'Swampsong' (2003, Album)
'They will return' (2002, Album)
'Swamplord' (2001, Album)
Die Songs:
Rust Never Sleeps
One Of Fail
Bullets Are Blind
Swampwar
Better Not To Tell
Hook The Monster
Godeye
12 Gauge
Sacramentum
![]() |
Alle Inhalte (c) Ancient-Spirit-Magazine Webmaster: info@ancientspirit.de
|
|