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I - Album |
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ILIUM sind so was wie der ewige Geheimtipp der australischen Metalszene. Ob sich an diesem Zustand mit ihrem mittlerweile fünften Album „Genetic Memory“ etwas ändern wird, steht zu bezweifeln. Denn die CD kann mit den zugegebenermaßen sehr starken Vorgängern nicht ganz mithalten. Nicht dass die Lieder schlecht wären, oh nein, doch insgesamt klingt das Album etwas gewöhnungsbedürftiger. Die einzelnen Songs sind zwar immer noch sehr eingängig und weisen auch gefällige Melodien, sowie schöne Refrains auf, doch gleichzeitig kommt die Mucke auch irgendwie leicht sperriger rüber. Und die „Flash Of The Blade“-Hommage an IRON MAIDEN, die die Jungs auf den letzten Alben so geil drauf hatten, fehlt heuer auch. Mit dem Titelsong hat man zwar einen flotten Song an Bord, aber zumeist klingt das Ganze wesentlich getragener als auf den alten Alben. Ihr werdet doch nicht alt und satt werden, oder Leute? Davon mal abgesehen muss ich der CD attestieren, dass sich das Teil immer noch wie aus einem Guss anhört und man Problemlos die recht lange Spieldauer ohne wegdrücken einzelner Lieder übersteht. Insofern können ILIUM auch diesmal wieder überzeugen. Und Mike DiMeo, welcher wohl mittlerweile fest zur Band gehört, setzt den Stücken noch die Krone mit seinem kraftvollen Gesang auf. Wer auf spätere RAINBOW steht, darf hier ruhig mal reinhören.
Falk, 10,5 Punkte
Alle Reviews:
'Genetic Memory' (2011, Album)
'Ageless Decay' (2009, Album)
Die Songs:
Kinaesthesia
Littoria
Grey Stains The Rainbow
The Immortality Gene
Ephemeral
Genetic Memory
Hostile Sky
Fevered Tongue
Neanderthal Within
Ghosts In Flesh
Irrinja
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