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I - Album |
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Irgendwann muss doch auch mal
ein schwaches Album von ILIUM auf den Markt kommen. Das gibt es doch nicht, dass
die Band nur Topqualität veröffentlicht. Aber Pusteblume, die Jungs machen einem
auch auf ihrem vierten Album einen Strich durch die Rechnung. Und dieses Mal
gibt es rein gar nichts zu beanstanden.
ILIUM haben ihre Stärken gebündelt und legen gleich los wie die Feuerwehr.
Alleine an dem Eröffnungsschlag „Mothcastle“ kann ich mich nicht mehr Satthören.
Die Jungs lassen ihr Markenzeichen, die wundervollen Gitarrenharmonien
leichtfüßig um euer Gehirn tänzeln, auf dass ihr völlig gefesselt dieser Hymne
lauscht und eigentlich gar nichts anderes mehr hören wollt. Zumindest geht es
mir so. Doch hat die CD natürlich noch einiges mehr zu bieten. „Mothcastle“ ist
zwar der ideale Opener und gleichzeitig wohl der eingängigste Song, doch sorgen
auch die restlichen Lieder für ein dauerhaftes Hochgefühl. Sämtliche Tracks
werden noch eine Spur anspruchsvoller als früher dargeboten. Gleichzeitig
verliert man aber nie das Gefühl für Eingängigkeit. ILIUM verstehen es
vortrefflich, sowohl den gradlinigen Headbanger, als auch den verwöhnten IRON
MAIDEN Fan zu begeistern.
Ich könnte es mir jetzt einfach machen und die Band mit besseren RIOT zu
vergleichen, nur weil deren Ex-Sänger Mike DiMeo auf 'Ageless Decay' den Posten
hinterm Mikro eingenommen hat, aber das ist nur eine Seite der Münze. Denn die
Band hat auch schon früher wirklich tolle Songs veröffentlicht. Doch diesmal hat
man sich schlichtweg übertroffen. Ich kann wirklich kein anderes Lied gesondert
hervorheben, denn die komplette CD ist ein einziger O(h)rgasmus. Geile Lieder
mit starken Melodien, scharfen Riffs, tollen Refrains, zurückhaltenden und
trotzdem Akzente setzenden Keyboards, sowie einem göttlichen Gesang.
Ich kann nur hoffen, dass Mike DiMeo dauerhaft bei ILIUM bleibt und wir die Band
auch endlich mal in Europa auf Tour (oder zumindest auf einigen Festivals) zu
sehen bekommen. Die CD sollte nun auch flächendeckend in den meisten
Plattenshops erhältlich sein, so dass ihr heuer die Band auch mal anhören könnt.
Es lohnt sich wirklich.
Falk, 11 Punkte
Alle Reviews:
'Genetic Memory' (2011, Album)
'Ageless Decay' (2009, Album)
Die Songs:
Mothcastle
Hibernal Thaw
Tar Pit
Omnipaedia
Xerophyte
Nubia Awakes
Ageless Decay
Eocene Dawning
Fragmented Glory
The Neo-Mortician
The Little Witch Of Madagascar
Idolatry
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