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H - Album |
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Das bereits zweite Werk liegt mir von den Schweden HER WHISPER vor und ich muss gestehen, dass ich bereits deren Debüt „Children Of The Black Soil“ mochte. Ob der Zweitling da mithalten kann oder gar eine Steigerung vorliegt? Zuerst war ich aber aufgrund der modernen Produktion, den Pro-Tools und der Sterilität des Sounds etwas geschockt. Denn eigentlich machen HER WHISPER ja traditionellen Metal mit leichter Progschlagseite. Aber außer ab und an DREAM THEATER-Riffing und dem Einsatz der Tasten kann ich keine Progressiveinflüsse ausmachen. Das größte Plus ist der Gesang und die sehr feinen, ausgefeilten Gesangslinien von Sänger Magnus af Nestergaard. Und ja, er klingt immer noch wie der stimmliche Clone von Doomkopf Messiah Marcolin (Ex-CANDLEMASS, EX-MEMENTO MORI). Das gefällt mir sehr, ich hatte schon immer eine Schwäche für die Stimme des Mönchklopses. Gesanglich passt diese Art des Gesanges vorzüglich zum fetten, leicht orchestralen Sound der Skandinavier. Vor allem wurde das Gegrunze/Gekreische des Debüts reduziert, ja beinahe völlig weggelassen. Gut so, denn wenn man solch einen begnadeten Sänger in den Reihen hat, sollte man ihn auch richtig singen lassen. Eigentlich ist man nicht weit entfernt von dem was Bands wie EVERGREY, MORGANA LEFAY, TAD MOROSE, HEXENHAUS, ABSTRAKT ALGEBRA, MEMENTO MORI oder THUNDERSTONE machen/machten. Epischer, melodiöser und düsterer Skandinavian-Metal, eben. Doch hier wird auch öfters mal im Highspeed galoppiert. Mit jedem Hördurchlauf gewinnt die CD. Man gewöhnt sich schnell and die futuristische Produktion und kommt zur Feststellung, dass muss so sein. Denn zugegeben, bei einer gewissen Lautstärke ballert das alles oberamtlich. Bei leisem Regler hört man fast nur Doublebass und Keyboards. Also, play it loud! You will understand. Insgesamt ist das Album flüssiger, besser strukturiert und hat auch packendere, eingängigere Songs als „Children Of The Black Soil“. Anspieltipp das nur noch göttliche „The Great Unifier“, ach was das gesamte Album!
Ralf,
10,5
Punkte
weitere Reviews:
"Children of
the Black Soil" (Album 2006)
Die Songs:
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