G - Album


# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Band:

GRAVE DESECRATOR

Titel: Insult
Label: Ketzer Records
Homepage: www.gravedesecrator.com
Stil: Black/ Thrash Metal
VÖ:  28.09.2010
Spieldauer: 12 Songs / 44:41 Min.

 

Zwei Jahre nach dem echt geilen Debüt „Sign Of Doom“ hauen die brasilianischen Höllenberserker ihren nächsten Longplayer „Insult“ heraus und feuern einmal mehr aus allen Rohren. Ich würde euch ja gerne erzählen, dass die Jungs ihr erstes Album schier in der Luft zerreißen, aber dem ist leider nicht (ganz) so. Wütender agieren sie mittlerweile, angepisster, ja, und auch schneller. Für meinen Geschmack etwas zu schnell. Wäre eigentlich kein Problem, wenn denn ein wenig mehr hängen bleiben würde.

Zumindest die ersten beiden Songs sausen Gnadenlos durch die Lauscher und man fragt sich aufgrund der wirklich billigsten Riffs, ob da jemand keine Lust am Songwriting gehabt hat. Ist zwar sauschnell und recht brutal, aber das war es auch schon. Doch wenn man das folgende Instrumental „Hellhound Breed“ welches eher eine Art Intro darstellt, ausklammert, steigert sich die Band ab dem Titelsong ganz gewaltig. Ja, das ist der Sound, der mich schon auf „Sign Of Doom“ anfixte. Barbarischer, roher Extreme Metal der uralten Achtziger Art und Weise. Räudigste SLAYER arbeiten sich immer wieder aus den Songgebilden heraus, bei einem Lied wie „Insult“ werden zusätzlich noch früheste CELTIC FROST zitiert und die Einflüsse der Landsmänner von SARCOFAGO und VULCANO scheinen eh an allen Ecken und Enden durch. Ab diesem Song wirken die Stücke auch wesentlich durchdachter.

Bei aller Liebe zur Geschwindigkeit arbeitet die Band dann mit einem Mindestmaß an Abwechslung, bringt auch mal langsamere Parts ein, so wie es sein muss, wenn man sich das Teil öfters anhören soll. Und von der schaurigen Atmosphäre her können es GRAVE DESECRATOR zwar noch nicht ganz mit z.B. NECROS CHRISTOS aufnehmen, aber sie sind nahe dran. Die Produktion ist wie die Musik roh und dennoch sehr druckvoll geraten, also kann ich euch das Teil doch noch ans verrottete Herz legen.
 

Falk, 9,5 Punkte

 

 

Alle Reviews:

 

Die Songs:

  1. Black Vengeance
  2. Stared To Hell
  3. Hellhound Breed
  4. Insult
  5. Stained By Blood
  6. Dangerous Cult
  7. Serpent Seedline
  8. Decline Of Faith
  9. Jesus Joint
  10. Poisoned Purity
  11. The Satanic Coven
  12. Baphomet


 

Alle Inhalte (c) Ancient-Spirit-Magazine

Webmaster: info@ancientspirit.de