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G - Album |
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Und wieder eine Band aus Brasilien. Und wieder
gibt es angeschwärzten Thrash Metal auf die Lauscher. Und wieder werden die
europäischen Gründerjahre strapaziert. Und wieder einmal lauten die Zauberworte
SODOM, KREATOR, VIOLENT FORCE, VULCANO, … (beliebig fortsetzbar). Originalität
gleich null. Spielkönnen tendiert zu durchaus gut. Geschwindigkeit = volles
Rohr. Abwechslung – siehe Originalität. Aggression und Brutalität? Aber hallo!!!
Somit weiß die Zielgruppe genau Bescheid, oder? Räudiger Extrem Metal im Kampf
um den Höllenthron zelebriert der Vierer, wie so viele andere Acts auch. Aber
diese Bande macht ihre Sache auch verflucht gut. Gerade wenn man wie in „Faces
Of Apocalyptic Battle“ mal kurz vom Gaspedal tritt, klingt das Ergebnis extrem
geil. Meistens wird jedoch ultraschnell losgeknüppelt, was aber auch seinen Reiz
hat. Was mir gerade an den brasilianischen Gruppen so gut gefällt, ist die
brachiale Urgewalt, mit der die meisten Bands zu Werke gehen. Und dieser Status
Quo ist auch bei GRAVE DESECRATOR nicht anders. Die Songs fahren prima ins Gehör
ein und lassen die Genickmuskeln heftig krachen, speziell, wenn einem eh schon
sämtliche Lampen brennen. Und trotzdem die CD von Andy Classen abgemischt wurde,
klingt das Ergebnis immer noch verdammt räudig.
Liest sich bis jetzt relativ negativ, das Review, nicht wahr? Ist es aber nicht.
Die Band um den ehemaligen APOKALYPTIC RAIDS – Schlagzeuger Adrameleck hat
einiges an Potential. Es fehlen lediglich noch diverse eingängige Momente, sowie
ein paar Mitgröhl – Parts, wie sie die großen Heroen damals zuhauf boten. Um dem
Teufel durch heftigstes Headbangen seine Schuppen entgegen zu schütteln reicht
es aber trotzdem allemal.
Falk, 10 Punkte
Alle Reviews:
'Insult' (2010, Album)
'Sign Of Doom' (2008, Album)
Die Songs:
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