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D - Album |
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Die wohl beste Doomband Germany’s legt endlich nach 6 Jahren einen Nachfolger zum überall abgefeierten Debüt „Thy Kingdoom Come“ vor. Hat sich stilistisch irgendwas verändert, möchte man da wissen. Die Antwort lautet eindeutig: nicht wirklich.
Es ist nach wie vor epischer Doom in seiner
reinsten Form, allerdings mit einer Ausgereiftheit und Kreativität, welche für
Genre-Verhältnisse nicht selbstverständlich ist. DOOMSHINE klingen auch nie zu
negativ, haben immer etwas Positives in ihrer Musik. Der Gesang ist variabler
denn je, die Produktion schön erdig und fett. Und wer kann sich beim Titel „The
Piper At The Gates Of Doom“ kein Lächeln verkneifen? Humor im Doom-Metal, welch
ein Skandal. DOOMSHINE sind Freunde von gepflegten Wortspielereien und Zitaten
bei ihren Songtiteln. Kostproben gefällig: „Waltzhalla“, „Doomshine Serenade“
oder ganz groß: „Hark! The Absurd Angels Fall“. Das soll aber keineswegs
bedeuten die Band klänge albern. Im Gegenteil: Je öfter ich das Ding höre,
kristallisieren sich andere Favesongs heraus. Im Moment sind das: „Hark! The
Absurd Angels Fall“, „Cold Cypher Ceven“, „River Of January“ und „Godhunter“.
Die nenne ich einmal als Anspieltipps. Das kann sich aber wieder ändern, denn
die restlichen Stücke sind keinen Deut schlechter.
Ich behaupte sogar, dass dieses Album als Doomkleinod in die Historie eingehen
wird und international keine Konkurrenz zu fürchten hat. Das ist einfach ganz,
ganz großes Doom-Kino ohne wenn und aber!
Ralf, 12 Punkte
Alle Reviews:
'The Piper At The Gates Of Doom' (2010, Album)
'Thy Kingdom Come' (2004, Album)
Die Songs:
Sanctuary Demon
Actors Of The Storm
Hark! The Absurd Angels Fall
River Of January
Doomshine Serenade
The Crow Pilot
Cold Cypher Ceven
Vanished
Waltzhalla
Godhunter
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