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D - Album |
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Melancholie ist eine Sache - träge, müde Sounds, am Rande zur Eintönigkeit und Langeweile eine Andere. Es gibt auf 'A Requiem ...' so einige Momente, wo DESPAIRATION es schaffen, den Hörer tatsächlich in eine Welt aus Melancholie und traurig schönen Sounds zu ziehen. "The One Who Ceased To Be" sei hier als Beispiel genannt. Das Stück ist gänzlich unspektakulär fasziniert aber dennoch ob seiner traurigen aber dennoch fast beschwingten Stimmung. Von Anfang bis Ende klingt alles dezent und angenehm. Der Song fließt sonor durchs Gehör, ist nirgendwo aufdringlich, setzt sich aber dennoch fest und hinterlässt Eindruck. Das ist ein ganz starkes Stück Musik, dass sich hinter Größen der melancholischen, ruhigen Sounds, wie z. B. PORCUPINE TREE, nicht zu verstecken braucht.
Hingegen können die ersten beiden Stücke auf dem Album ganz und gar nicht überzeugen. Besonders "Kiss Of Ashes" plätschert an einem Vorbei und versinkt in der Belanglosigkeit. HIer spürt man eher Müdigkeit und Eintönigkeit. Aber das sind Ausreißer, denn die Mehrzahl der Songs auf diesem Album sind gutklassig.
Weitere Highlights sind das zarte, schwermütige "Farewell In Blue", das vertrackte "Cathartic Revelation" oder das abschließende, wunderschöne "Inner Peace".
Stefan, 8,5 Punkte
Die Songs:
Kiss Of Ashes
A Lovelorn Requiem
The One Who Ceased To Be
Musique de la décadence
Farewell In Blue
The Shallow Sea
Letters From A Coffin
Cathartic Revelation
Humanity As A Child
Lucid Lullaby
Inner Peace
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