C - Album


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Band: CIRCLE II CIRCLE  
Titel: Delusions Of Grandeur  
Label: AFM Records  
Homepage: www.circle2circle.net

 

Stil: Melodic Power Metal
VÖ:  25.04.2008
Spieldauer: 10 Tracks / 45:03 Min.

 

Zak Stevens, wahrscheinlich einer der besten Sänger im Hardrock und Metal Bereich, ist wieder da. Nach dem SAVATAGE Split veröffentlicht er immer wieder gute Alben. Diesmal sind zwei Jahre ins Land gezogen, seitdem mit 'The Burden Of Truth' eine weitere Verselbständigung des Vokalakrobaten - weg von SAVATAGE, hin zu einem eigenen Stil - vollzogen wurde. 'Delusions Of Grandeur' zeigt erneut ein paar Veränderungen. Am Augenscheinlichsten sind dabei der gestiegene Härtegrad und die etwas rohere Produktion. Zaks Organ steht nicht mehr ganz so deutlich im Vordergrund, wie noch auf den beiden Vorgänger-Alben. Dafür hat die Gitarre mehr Raum bekommen, sowohl für kräftigeres, auffälligeres Riffing, als auch für ausladendere, melodische Soli. Diese Wechsel stehen dem Gesamtsound der Band hervorragend zu Gesicht. CIRCLE II CIRCLE 2008 sind eher ICED EARTH oder SYMPHONY X, als SAVATAGE.

 

Die Songs sind alle vielschichtig, aber dennoch einfach zugänglich. Die Rhythmus-Sektion groovt, die Gitarren braten und der gute Zak brilliert wie eh und jeh. Tempovariationen und die guten Gitarrensoli verleihen den Songs Anziehungskraft und Wiedererkennungswert, allerdings ohne dabei echte Hits zu erzeugen. Songs wie SAVATAGE's "Edge Of Thorns", "Handful Of Rain" oder "Chance" hat wohl keiner der SAVATAGE Nachfolger (neben CIRCLE II CIRCLE noch JON OLIVA'S PAIN und CRISS CAFFERY) mehr drauf. Vielleicht versuchen sie aber auch gar nicht, die Lücke zu füllen, die der Abgang dieser phänomenalen Band aus Florida hinterlassen hat. Eine Reminiszenz an die alten Zeiten gibt es aber doch: Das hervorragende "Every Last Thing" wird getragen von SAVATAGE typischen Melodien und hat auch mal wieder einen Kanon zu bieten. 

 

Zak und seine Mitstreiter (Andy Lee, Gitarre / Evan Christopher, Gitarre / Paul Stewart, Bass / Robert Drennan, Schlagzeug) machen jedenfalls mal wieder einen ausgezeichneten Job und liefern ein druckvolles, kräftiges Power Metal Album ab, dass voller Melodien und Leben steckt. Anspieltipps: "Dead Of Dawn", "Waiting" und "Every Last Thing". Gute Arbeit!

 

Stefan,  10 Punkte

 

 

Sonstige Reviews: 'Watching In Silence' (Album, 2003)
  'The Middle Of Nowhere' (Album, 2005)

 

 

Die Songs:

  1. Fatal Warning

  2. Dead Of Dawn

  3. Forever

  4. Echoes

  5. Waiting

  6. Soul Breaker

  7. Seclusion

  8. So Many Reasons

  9. Chase The Lies

  10. Every Last Thing


 

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