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C - Album |
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Die Kinder des Dooms kommen aus Frankreich und spielen wie
aufgrund des Bandnamens unschwer ersichtlich Doom Metal. Man hat sich für die
ursprüngliche, klassische Variation dieses Stiles entschieden und die Songs sind
sehr dreckig und rau gehalten. Riffs aus der SABBATH-Schule und viel Wah
wah-Efekte prägen das Gitarrenbild. Die Songs rocken ordentlich und dank der
etwas dürftigen Produktion klingt das wenig druckvoll. Leider, denn es gibt
durchaus Potential, die Riffs hauen voll rein, aber das ist alles so
ungeschliffen und schlampig produziert. Der Gesang ist auch so ein Streitpunkt,
ich mochte noch nie Stimmen a la Glenn Danzig oder Ian Astbury (THE CULT), denn
der Sänger klingt nämlich wie eine Mischung aus beiden, nur schlechter. Bester
Track ist neben dem Titelsong noch „Bottle Ben In The Streets“ (SAINT VITUS
lassen grüssen), wo sie zeigen, dass sie es doch können. Mit „Mia's Desert“ gibt
es ein über 11 minütiges Instrumental, dass versucht etwas mehr Abwechslung
einzubringen. Es enthält durchaus interessante Passagen, ist aber insgesamt
etwas zu lange geraten.
Fazit: Ein Album, das mir wie ein Schnellschuss vorkommt. Aber wenn man sich den
Fuckfinger auf dem Cover ansieht und den Titel richtig versteht, ist das alles
Absicht. Schade, da wäre mit Sicherheit einiges mehr drin…
Ralf, 6,5 Punkte
Die Songs:
Mr.Nasty
Technophobia
1916
Bottle Ben In The Streets
Doom,Be Doomed,Or Fuck Off
Mia's Desert
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