C - Album


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Band: CHILDREN OF DOOM
Titel: Doom, Be Doomed, Or Fuck Off
Label: Emanes Metal Records
Homepage: myspace.com/childrenofdoom62
Stil: Raw Doom Metal
VÖ:  08.06.2011
Spieldauer: 6 Tracks / 40:81 Min.

 

Die Kinder des Dooms kommen aus Frankreich und spielen wie aufgrund des Bandnamens unschwer ersichtlich Doom Metal. Man hat sich für die ursprüngliche, klassische Variation dieses Stiles entschieden und die Songs sind sehr dreckig und rau gehalten. Riffs aus der SABBATH-Schule und viel Wah wah-Efekte prägen das Gitarrenbild. Die Songs rocken ordentlich und dank der etwas dürftigen Produktion klingt das wenig druckvoll. Leider, denn es gibt durchaus Potential, die Riffs hauen voll rein, aber das ist alles so ungeschliffen und schlampig produziert. Der Gesang ist auch so ein Streitpunkt, ich mochte noch nie Stimmen a la Glenn Danzig oder Ian Astbury (THE CULT), denn der Sänger klingt nämlich wie eine Mischung aus beiden, nur schlechter. Bester Track ist neben dem Titelsong noch „Bottle Ben In The Streets“ (SAINT VITUS lassen grüssen), wo sie zeigen, dass sie es doch können. Mit „Mia's Desert“ gibt es ein über 11 minütiges Instrumental, dass versucht etwas mehr Abwechslung einzubringen. Es enthält durchaus interessante Passagen, ist aber insgesamt etwas zu lange geraten.

Fazit: Ein Album, das mir wie ein Schnellschuss vorkommt. Aber wenn man sich den Fuckfinger auf dem Cover ansieht und den Titel richtig versteht, ist das alles Absicht. Schade, da wäre mit Sicherheit einiges mehr drin…
 

Ralf, 6,5 Punkte

 

 

Die Songs:

  1. Mr.Nasty

  2. Technophobia

  3. 1916

  4. Bottle Ben In The Streets

  5. Doom,Be Doomed,Or Fuck Off

  6. Mia's Desert


 

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