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B - Album |
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Lange war der Weg der Schweden BURST von den frühen Metal/Hardcore-Anfängen hin zum aktuellen Meilenstein "Lazarus Bird". Weg vom ruppigen Sound hin zu langsamen, sludge'igen, atmosphärischen mit progressiven Passagen durchzogenen Wall-Of-Sound-Epen geprägt von NEUROSIS, CULT OF LUNA, ISIS, SWITCHBLADE. Mit dem neuen Longplayer zeigen sich die Schweden deutlich progressiver, setzen weniger auf Wut, denn auf Atmosphäre, mehr auf Prog-Rock, denn auf Noise - und ich muss zugeben: nach anfänglichem Zweifel, kann ich getrost "Lazarus Bird" als einen der Höhepunkte diesen Jahren preisen!
Hier treffen schmalzfreie Epik und ausschweifende Melodik mit deutlicher Postrock-Schlagseite auf zerbrechliche ANATHEMA-Melancholie, PINK FLOYD-Einflüsse auf den schweren NEUROSIS-Sound, aber auch einige walzende, wütende Ausbrüche wie sie bei ISIS, THE OCEAN oder BREACH mehr als geschätzt sind. Linus' intensive leidend-schreiende Vocals bieten einen ausgeprägten Kontrast zum cleanen Gesang von Jesper und Jonas, die den Songs und Stimmungen zusätzlich tiefe verleihen.
Zwar könnte so mancher "Origo"-Fan sich von der Kurskorrektur der Schweden vor den Kopf gestoßen fühlen, dennoch denke ich, dass man "Lazarus Bird" nach den eher eingängigen Werken einige Rotationen mehr gönnen muss, damit sich das Gesamtwerk entfalten kann. So ging es zumindest mir und es hat sich gelohnt: "Lazarus Bird" ist großes Kino für die Ohren!
Lobi, 11 Punkte
Weitere Reviews:
Die Songs:
1. I Hold Vertigo 07:15
2. I Exterminate the I 06:57
3. We Are Dust 07:11
4. Momentum 04:33
5. Cripple God 06:41
6. Nineteenhundred 07:53
7. (We Watched) The Silver Rain 09:50
8. City Cloaked
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