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A - Album |
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Nach zig Demos, Singles, Minis, etc. haben die Finnen endlich ihr erstes Album draußen - und zur Abwechslung sogar auf CD. Mein lieber Freund, das ist ja schon fast Verrat an der Basis. Aber gut für Typen wie mich, die schon seit Jahren keinen Plattenspieler mehr besitzen.
Aktivstes Mitglied der Band ist Mr. Vince Venom, welcher in zahllosen Extreme Metal Combos wie z.B. SATANIC WARMASTER, PEST, HORNA, … sein Unwesen trieb und teilweise immer noch treibt. Hier lebt der gute Mann allerdings sein Faible für den achtziger Stahl aus. Was erwartet euch konkret auf der Scheibe?
Einfacher, gradliniger Heavy Metal ohne sonderlichen Anspruch, aber dafür mit jeder Menge Spaß in den Backen. Vince Venom klingt mit seiner schrillen Stimmlage wie ein echt geiler Bastard aus Tom Keifer (CINDERELLA) und dem Shouter der deutschen Formation RESTLESS. Die Mucke geht gepflegt in Richtung alter ACCEPT, oder JUDAS PRIEST, ohne deren Dimensionen zu erreichen. Macht aber nix, man kann mit diesem Album hier trotzdem jede Menge Spaß haben. Speziell wenn die Jungs das Gaspedal durchdrücken, kommt mächtig Laune auf.
Gerade bei „Satan´s Knights“ und vor allem bei dem mächtig geilen „Hellfire“
fliegt ganz gewaltig die Kuh. Letzterer Song ist dann auch das absolute
Highlight der CD. Mit diesem Stück macht man einer Band wie den japanischen
HELLHOUND alle Ehre. Oder auch FRACTURE. Bei den langsameren Liedern kommt dann
zeitweise gar ein kleiner Posertouch durch. Ich fühle mich manchmal an Bands wie
KEEL und Konsorten erinnert. Testet unbedingt das anfangs etwas bieder wirkende,
dann aber ordentlich Fahrt aufnehmende „Can´t Resist Your Spell“ an. Alles in
allem eine gute Scheibe für zwischendurch, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Man scheint alles schon mal woanders gehört zu haben und auch das Coverartwork
von Joe Petagno meine ich schon bei einer anderen Band gesehen zu haben, doch
was soll´s, sprach Zeus. Kann man durchaus haben. Was das Album aber tatsächlich
heraushebt, sind die wirklich guten Gitarrenmelodien. Und das Ganze kommt
ehrlicher als viele der ach so hochgelobten Möchtegern-Metaller wie z.B. DREAM
EVIL und Co. rüber.
Falk, 9,5 Punkte
Die Songs:
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