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Instrumentalalben sind immer so eine Sache. Einerseits gibt´s hauptsächlich in der Post-Rock/Core-Szene einige Bands, die es vortrefflich verstehen die Spannung auch ohne Gesang aufrecht zu erhalten, genau wie dies Ausnahmebands wie KONG oder KARMA TO BURN stets gelang. THREE HEADED MONSTER nun sind eine weitere Band, die sich rein ohne Gesang versucht und ich muß sagen, sie machen ihre Sache durchaus sehr gut. Musikalisch bewegt sich das aus Massachusettes stammende Quartett zwischen Thrash, US-Metal und ein wenig Prog und die erkennbaren Einflüsse hören auf die Namen MEGADETH, frühe PSYCHOTIC WALTZ, neuere JAG PANZER, ein wenig NEVERMORE und GAAAAAAAANZ viel METALLICA und andere Bay Area-Helden wie TESTAMENT. So schaffen die Jungs es, sehr genehm hart zwischen den durchaus vertretenen Solo-Frickeleien durchaus auch einige ganz coole, „normale“ Songstrukturen einzubinden, was doch deutlich den Hörgenuß erleichtert. Klar, ’3HM’ ist kein Werk, das man sich allzu oft reinpfeifen dürfte, dazu ist´s dann doch zu wenig fesselnd und abwechslungsreich, aber dann, wenn man´s rauskramt, hat man sicher auch ordentlich Spaß beim Hören.
Hage, 8,5 Punkte
Die Songs:
01. Varan
02. Perfect-Plex
03. The Beast of Odo Island
04. Ultimate Rage
05. Bloodbath II
06. Ides of March
07. Bitter End
08. Engines of AKI
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