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Setlist
LUNATIC DICTATOR:
War
Prophecy
Sceleton Dance
Forgotten Words
God
Call Of The Dead
Hatred
Remember The Fallen
Reborn
Silent Dreams
Until Death
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Als
erstes gaben sich die lokal ansässigen Thrash/Death Metaller LUNATIC
DICTATOR die Ehre, die an diesem Abend als Special Guest den Reigen
angemessen eröffneten. Ich hatte die Band knapp sechs Wochen zuvor schon
einmal
in der Live Arena gesehen und mich bereits vom ordnungsgemäßen
Zustand der Musik und der neunundvierzig Riffs überzeugen können. Die Band
zog auch an diesem Abend wieder mächtig was vom Leder und präsentierte neben
älteren Material mit „God“ und „Silent Sceams“ schon mal zwei Stücke ihres
neuen Albums, welches im Juni erscheinen soll.
Vielleicht
wollte sich das anwesende Publikum seine Energie lieber für die Hauptacts
sparen oder musste sich erst mal etwas warm trinken, denn obwohl sich die
Halle bis dahin schon mit ca. knapp Hundert Leuten gefüllt hatte, verfolgten
vor der Bühne nur eins, zwei Handvoll Hartgesottener das Spektakel und
feierten die Band ab. Trotzdem lieferten LUNATIC DICTATOR eine geile
Show, bevor sie sich nach einer guten halben Stunde schon wieder
verabschiedeten.
(Thomas)
Homepage: www.lunaticdictator.com
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Als
ARISE auf die Bühne kamen trottete ich auch wieder nach vorne, um mir
alles aus nächster Nähe an zu sehen. Was dann kam, war einfach nur laut,
schnell, straight und heftig.
ARISE
begannen ihr Set mit „Strangled Love“
dem
Opener ihrer neuen Scheibe
"Kings
Of The Cloned Generation"
gefolgt von „And The Truth Is Lies“ und „Within“ vom Debütalbum
"The
Godly Work Of Art".
Vom ersten Ton an ging’s
ohne Beschleunigungsspur gleich Vollgas zur Sache und ARISE
schmetterten im 4/4 Takt ein Killergeschoss nach dem anderen von der Bühne.
Was neues gab’s dann wieder mit „Another World To Consume“, welches „Cellbound“
vom Erstling nach sich zog. Das meiner Meinung nach viel zu kurze Gastspiel
der Schweden wurde dann mit dem Titelstück ihrer neuen CD „Kings Of A Cloned
Generation“ nach leider nur sechs Nummern beendet. Schade, denn von dem
Kaliber hätt ich mir gerne noch ein
Paar Kugeln eingefangen. Ich hatte
zumindest noch auf das METALLICA Cover „Motorbreath“ als Zugabe gehofft.
Sind ARISE auf Konserve schon der Hammer, so entfaltet sich live erst
ihre wahre Gewalt. Für mich waren sie auf jeden Fall das Highlight des
Abends (obwohl VADER natürlich auch mächtig abgeräumt haben) und ich hoffe,
sie spielen bald mal wieder in der Nähe. Auf ihrer momentanen Tour mit Vader
sind nur zwei Gigs in Deutschland geplant. Wer aber am 22.05. nach Andernach
fährt, sollte auf jeden Fall früh genug da sein, um sich ARISE zu
geben. (Thomas)
Homepage:
www.ariseonline.com
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Setlist ARISE:
Strangled Love
And The Truth Is Lies
Within
Another World To Consum
Cellbound
Kings Of A
Cloned Generation |
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ARKHON
INFAUSTUS hatten einen ganz schweren Stand, das war klar. ARISE hatten
die Messlatte mit Ihrer gnadenlosen Thrash/Death-Keule verdammt hoch gelegt.
Doch ich war zuversichtlich, denn Ihr letztes Werk
"Filth
catalyst" hatte mich schwer beeindruckt. Mit Latex/Lack-Outfits betraten
die Franzosen die
Bühne
und hatten leider an diesem Abend den schlechtesten Sound von allen. Es fiel
schwer, die ultraschnellen und brutalen Salven einigermaßen
auseinanderzuhalten, denn in dem Soundbrei ging irgendwie alles unter. Man
hörte nur Gesang und Schlagzeug, die Gitarren musste man Leider erraten...
Es wollte vielleicht auch deshalb der Funke auf das Publikum nicht
überspringen. Total daneben fand ich aber, dass ARKHON INFAUSTUS in
den Zwischenpausen Ihrer Tracks ständig die Gitarren aufheulen ließen, was
mir spätestens nach dem dritten Lied ziemlich auf den Sack ging. Schade, ich
hätte mir echt mehr versprochen - aber dieser Drummer... Mit das schnellste,
was ich jemals gesehen habe! Wirklich fit, der Bursche! (Olly)
Homepage:
http://evilness.com/arkhon666
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Auch
wenn mich viele hierfür wahrscheinlich auslachen - DERANGED´s
aktuelles Werk
"Plainfield
cemetary" gehörte für mich zu den absoluten Highlights 2002. Zwar haben
die Schweden schon mehrere ordentlich Alben abgeliefert, doch das war ihr
Meisterstück. Live erhoffte ich mir allerdings nicht so viel, da ich die
Band schonmal in Wacken gesehen hatte und dort fand ich sie nur
durchschnitt. Ohne groß zu
Fackeln
polterten der flotte Dreier drauf los, was das Zeug hielt. Anfangs meinten
es die Mischer mit den Gitarren wohl etwas zu gut, denn diese waren viel zu
laut. Erst ab dem dritten Track "God is dead" wurde es angenehmer und der
Sound sogar richtig geil. Doch als gegen Ende des vierten Tracks plötzlich
keine Bass-Drums mehr zu hören waren, war das nicht etwa ein Fehler der
Mischer. Nein, es war wirklich eine Bass-Drum kaputt gegangen. So ein Mist,
denn das bedeutete gleichzeitig das Ende vom DERANGED-Gig. Gerade mal
zehn Minuten hatte somit der Auftritt gedauert. DERANGED konnten
einem somit nur Leid tun, denn sie hatten sich wirklich ins Zeug gelegt und
so einen Zwischenfalls wünscht man nun wirklich keinen. (Olly)
Homepage:
http://surf.to/deranged
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Setlist VADER:
Xefer
Carnal
Epitaph
Cold demons
The nomad
Silent empire
Torch of war (?)
Breath of centuries
Wings
Black to the blind
Revelations of Black Moses
Reign forever world
Sothis
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Raining blood (SLAYER) |
Nach
einer nahezu ewigen Umbaupause (länger als eine Stunde!) durfte dann Polen´s
Aushängeschild in Sachen Death Metal ran. VADER hatte mich mit Ihrer
letzten Scheibe
"Revelations"
doch ein wenig enttäuscht, da diese "nur" gut war und nicht eben überragend,
so wie man es sonst von Peter & Co. gewohnt war. Doch Live
sind
sie einfach eine Macht, was sie auch an diesem Abend deutlich unter Beweis
gestellt hatten. Mit dem coolen Doublebass-Kracher 'Xefer' eröffneten sie
die Tracklist, welche alle Epochen ihrer Karriere abdeckte. Der Sound war
auch hier am Anfang ein wenig undifferenziert, doch das legte sich auch
schon bald, so dass aus den Boxen ein richtig fetter Death Metal-Bastard
schallte. Mit gefielen Live auch die neuen Stücke wesentlich besser als auf
CD, da merkt man halt, dass VADER eine astreine Live-Band sind.
Überkracher wie 'Silent empire', 'Wings' oder 'Carnal'
durften
genauso wenig fehlen, wie der "Ultimate incantation"-Klassiker 'Breath of
centuries'. Vor allem Drummer Doc dürfte bei vielen Anwesenden mal wieder
für einen offenen Mund gesorgt haben, so schnell und präzise bearbeitete er
sein Kitt. Bei Simon, der ja erst seit "Revelations" zum Line-Up gehört,
meinte man, er wäre schon immer mit dabei. Er passt wirklich hervorragend
zur Band, was man auch beim recht aktiven Stageacting merkte. Als nach dem
regulären Set VADER nochmal die Bühne betraten, um in einer
phänomenalen Version SLAYER´s 'Raining blood' zu zelebrieren, fühlte ich
mich in meiner Vermutung bestätigt - VADER können Live gar nicht
schlecht sein! (Olly)
Homepage:
www.vader.pl
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