SUMMER BREEZE OPEN AIR 2007


 

Das Summer Breeze feiert seinen zehnten Burzeltag und man wurde dein Eindruck nicht los, als ob wirklich JEDER vorbeigekommen war, um zu gratulieren. Ja, es war einfach so was von voll (bereits am Mittwoch), daß selbst die ganz früh angesetzten Bands immer genug Fans vor sich sahen. Neben der von den Fans abgestimmten Headlinerwahl, gab es pünktlich zum Jubiläum endlich das langersehnte Partyzelt, sowie einen Newcomer-Wettbewerb, der das Festival schon einen Tag früher als gewohnt, am Mittwoch einläutete. Insgesamt kann man von einem sehr gelungenen Event sprechen, wobei es doch noch einiges zu verbessern gilt. Hier nur ein paar kleine Punkte von vielen:

Die überforderte und mit teils über 14 Stunden lang Schichten schiebende Security war dermaßen schlecht instruiert...da bekam man seltenst eine verwertbare Info.

Daß es regnen würde, war sicher. Weshalb daher am Donnerstag von 12 verfügbaren Camping-Einlass-Schleusen schlammbedingt nur 1-2 im Einsatz waren, ist wirklich unerklärlich. Jungs da kann man sich doch drauf vorbereiten, und dadurch diesen 4-5 stündigen Stau vor dem Gelände vermeiden.

Die Dixi-Hauptstation direkt neben der Pain-Stage geht gar nicht...erstens wegen dem bestialischen Gestank vor der Bühne, als auch wegen der unverschämten Hanglage der Pipiboxen.

Der Einlaß ins Festivalgelände muss endlich nach hinten verlegt werden, denn es ist ein Unding, wenn man sich auf der Pain-Stage genüsslich nen Gig reinpfeift, daß dann gegen Ende der ganz Mob, der reinkommt um zur Mainstage zu gelangen, eben nicht drumrumgeht, sondern genau mitten durch die Fans der Pain-Stage.

Ansonsten überwiegen aber natürlich die positiven Eindrücke und man kann dem Breeze nur wünschen, daß es sein Niveau halten kann...auf weiter 10 Jahre! (Hage)

 

 

Mittwoch, 16.08.2007

 

TENT-STAGE

 

Der Mittwoch begann mit einem Newcomerwettbewerb, bei welchem sechs Bands für jeweils 25 Minuten ihr Können beweisen durften. Nach den Publikumslieblingen BRESCHDLENG, den unauffälligen UNBLEST und der CRADLE OF DIMMU Kopie MIGHT OF LILITH wussten STITCH mit ihrem energetischen Thrashcore die Jury am meisten zu überzeugen und gewannen den Openingslot für den nachfolgenden Donnerstag. Da konnten auch die guten Vorstellungen der nachfolgenden Alternagother KARMA.CONNECT und der Kölner Metalcoreler LAST ONE DYING nicht gegen anstinken. (Andreas)

 

Nach 4 Stunden die Füsse in den Bauch stehen (während die Franken-Thrasher JUSTICE eine Marathon-Cover-Show boten, die anscheinend recht cool und unterhaltsam war - Hage) wird es dann auch mal Zeit für die Hauptattraktion des Abends. Meiner bescheidenen Meinung nach hätte man ruhig die JUSTICE-Jungs als Rausschmeißer spielen lassen können. Da würden dann auch 6 Stunden nicht ins Gewicht fallen. Jedenfalls legen die heulende Meute von POWERWOLF die Partylatte gleich mal extrem hoch an mit "We take it from the Living". Schon zu Beginn ist klar, dass die bleichen Jungs um Fronthühne Attila das komplette Zelt im Griff haben. Alle singen inbrünstig die ganze Palette Hits von "In Blood we Trust" über "Mr. Sinister" bis hin zum allmächtigen "Kiss of the Cobra King" mit. Wenn jetzt noch jeder davon eine CD kaufen würde, könnten Powerwolf gleich auf Headliner Tour gehen und es wäre nicht nach 45 minuten schon wieder Schluss. Mit lautem Getöse können die Fans den Terminplan nochmal umschmeißen und "Vampires don't Die" markiert den Schlusspunkt einer der besten Gigs vom diesjährigen Breeze. Bei der Übermasse an geilen Songs bleiben leider "Behind the Leathermask" und "When the moon shines red" auf der Strecke. Ahagahagahuga! (Bomber)

 

Die schwedische Death/Thrash-Abrißbirne IMPIOUS gab den noch übrig gebliebenen, wackeren Recken dann den Rest. Mit einem gewohnt brachialen und spielfreudigen Auftritt, einem guten Querschnitt der letzten beiden Scheiben und ein paar wenigen alten Knallern hatten die Jungs keinerlei Probleme, auf der viel zu niedrigen Bühne und bei einem leider auch nicht allzu prickelnden Sound nicht nur den Alkoholkonsum, sondern auch das Party- und Stimmungslevel konstant zu halten. (Hage)

 

 

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