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Bang your Head Festival 2007 21. - 23.06.07 - Balingen / Messegelände |
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Donnerstag 21.06.04 - Balingen / Messegelände |

Voll
auf die Zwölf hieß das diesjährige Bang Your Head Festival Motto und wenn man
sich das Billing so ansah, passte dies auch wie die Faust aufs Auge! Neben dem
Freitag Headliner BLACK SABBATH, äh ich meine HEAVEN AND HELL, sorgten vor allem
solche Klassiker Bands wie LETHAL, ONSLAUGHT, POWERMAD oder W.A.S.P. bereits im
Vorfeld Begeisterungsstürme aus, die sich allerdings stellenweise hinterher
leider als lauer Wind herausstellen sollten. Dafür boten altgediente Haudegen
wie AMON AMARTH, EDGUY, HAMMERFALL, DARK TRANQUILLITY, AMORPHIS oder vor allem
VICIOUS RUMORS mehr als nur herausragende Shows! Doch lest selbst:
Als Opener im Club "W.O.M." in Hechingen fungierten die Youngsters von AGE OF EVIL, die für ihr junges Alter (durchschnittlich ca. 16, 17) eine beachtliche Leistung hinlegten. Vor allem Leadgitarrist Jordan Ziff zauberte mehr als nur ein beeindruckendes Solo aus seinem Ärmel. So konnten die Amis mit Songs ihres Debutalbums "Living a sick Dream" bereits einige Anwesenden begeistern, wobei vor allem "You Can’t Change Me", "A Call To Arms" oder "The Storm" zu gefallen wussten. Allerdings sorgte letztendlich dann doch der BALLISTIC Coversong "Call me Evil" für die größten Begeisterungsstürme, wobei dadurch das Eis dann auch endgültig gebrochen war. Eines stand auf alle Fälle fest: Einer der größten Gewinner an diesem Wochenende hieß definitiv AGE OF EVIL. (SasH)
Es
war mit Sicherheit DAS Ereignis des Jahres für mich, als die Band, die mit ihrem
1990er-Werk "Programmed" eines meiner Fave-Alben aller Zeiten erschaffen hatte,
beim diesjährigen KEEP IT TRUE-Festival aufspielte. Die Rede ist natürlich von
den US-Metallern LETHAL, die mit ihrem Killergig in Lauda-Königshofen
nicht nur mich komplett aus den Latschen gehauen haben. Auch wenn Wundersänger
Tom Malicoat rein optisch mit seinem Cowboyhut und einer grausamen, kurzen
Adidas-Turnhose gar nicht ging, war der Auftritt eine absolute Offenbarung,
nicht zuletzt, weil Malicoat stimmlich keinen Deut schwächer geworden war. Dass
ich mir nun natürlich den mit 70 Minuten angesetzten, längeren BYH-Clubgig nicht
entgehen lassen konnte, ist doch selbstredend. Und auch wenn die Kentucky-Boys
leider ohne ihren Gitarristen Eric Cook auskommen mussten (seine
Sehnenscheidenentzündung, die ihn (unhörbar) schon beim KIT mit einem dicken
Verband einschränkte, hat sich noch verschlimmert), war dies dem Auftritt nur
ganz selten anzumerken. Neben der im Vergleich zum KIT-Gig noch gesteigerten
Spielfreude und Bühnenpräsenz war es natürlich einmal mehr die Geoff Tate
Soundalike Ausnahmestimme Toms, die einen geradezu umgehauen hat. Dieses Mal
glücklicherweise wenigstens in ein langes Blue-Jeans-Beinkleid gewandet - aber
erneut mit einem albernen Hut – vollbrachte der Bursche erneut das Kunststück,
die extrem hoch zu singenden Vocals nahezu perfekt rüberzubringen und die Fans
damit in Verzückung zu versetzen. Schade nur, dass man im schicken W.O.M.-Club
zu Hechingen nur etwa genauso lang wie beim KIT spielte, und nicht die knapp 15
Minuten mehr Zeit ausschöpfte. Aber angesichts der Setlist, die neben je einem
Song vom "Poison Seed"-Album und der "Your Favourite God"-EP, sowie einem mir
bislang noch unbekannten (neuen?) Kracher pickepackevoll mit "Programmed"-Göttlichkeiten
war,
konnte
Enttäuschung nicht einmal ansatzweise aufkommen. So beendeten LETHAL mit
dem Gänsehaut-Doppel "Pray For Me" (eine der besten Balladen ever!!!) und "Killing
Machine" einen brillanten Gig, der hoffen lässt, dass man mit dem angekündigten
neuen Album an die alten Glanztaten anzuknüpfen vermag! (Hage)
Setlist LETHAL
Fire In Your Skin
Programmed
Swim or Drown
What They’ve Done
Down
Obscure The Sky
Balancing Act
Immune
Pray For Me
Killing Machine
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Die
Britische Thrash-Veteranen-Gang spielte danach zu einem exklusiven Gig auf, weil
sie unerklärlicherweise nicht für die Hauptbühne bestätigt waren. Hm, na ja,
egal, ich war ja dabei, har har! ONSLAUGHT kamen auf die Bühne und von
den ersten Takten an war deutlich mehr Bewegung im Publikum zu bemerken. Die
Matten flogen und auf der Bühne boten die erstaunlich jung gebliebenen
80er-Haudegen, die mit ihrem aktuellen Comebackwerk ’Killing Peace’ einen echten
Kracher vorgelegt hatten, eine wirklich mitreißende und spielfreudige
Performance, bei der man aber auch kaum still stehenbleiben konnte. Egal ob
Klassefronter Sy Keeler (singt die hohen Parts echt saugut) oder Mainman und
Knastbruder-Lookalike Nige Rocket an der Klampfe, egal, die komplette Mannschaft
böllerte den Thrash-Maniacs neue Perlen wie "Burn" und "Killing Peace" oder alte
Klassiker der Marke "Angels Of Death", "Witch Hunt", "Metal Forces" und "Demoniac"
in großartiger Form um die Ohren. Schade nur, dass der Debüt-Hammer "Death
Metal" gefehlt hatte. (Hage)
Setlist ONSLAUGHT
Intro
Killing Peace
Let there be Death
Angels of Death
Shellshock
Destroyer
Metal Forces
Twisted Jesus
Seeds of Hate
Demoniac
Thermonuclear Devastation
Burn
Onslaught (Power From Hell)

Die
Gewinner am heutigen Abend hießen allerdings VICIOUS RUMORS und legten
bereits von der ersten Minute an mächtig los! Zwar konzentrierte man sich im
Club mehr auf das noch aktuelle Album "Warball", wobei man den Großteil gleich
am Anfang verschoss, in dem man gleich mit dem Triple "Sonic Rebellion", "Mr.Miracle"
und "Dying every Day" eröffnete, aber dazwischen schlichen sich doch viele
Klassiker der Marke "Don´t wait for me" oder "Digital Dictator" ein. Vor allem
gegen Ende zeigte man, was am Folgetag auf der Festivalbühne folgen sollte. Dies
zelebrierte man hier im Club in Form von "Soldiers of the Night" (zuletzt vor 20
Jahren live gespielt!! - übrigens hat Frontmann James Rivera hier den Text von
einem Blatt abgelesen, hehehe), "Abandoned", "You only live twice", "On the
Edge" oder dem Rausschmeißer "March or die". Wenn nun aber manch einer
befürchtet, dass die Band um Gitarrist
Geoff Thorpe das Material nur lieblos runter dudeln würde,
der täuscht sich gewaltig, denn von der ersten bis zur letzten Minute bot man
eine Spielfreude, die man zum einen heutzutage bei solch alt eingesessenen Bands
selten noch findet und die zum anderen hoch ansteckend war! So war es kein
Wunder, dass das Publikum lauthals mitsang und konsequent am bangen war. Der
neue Mann am Bass Stephen Goodwin zupfte die
4 Saiten souverän, als wenn er das schon sein ganzes Leben machen würde, wobei
er sich sogar Zeit nahm wie ein Weltmeister rum zu posen und Drummer Larry Howe
machte wie eh und je Faxen hinter seinem Drumkit. Letztendlich, auch angefacht
durch die gewaltigen Reaktionen der Fans, entschlossen sich VICIOUS RUMORS
am Schluss noch unplanmäßig "Lady Took A Chance" dem offiziellen Set
anzuheften, der eigentlich erst am Folgetag kommen sollte. Bitte mehr davon! Ein
echter Hammer Gig!! (SasH)
Setlist VICIOUS RUMORS:
Sonic Rebellion
Mr. Miracle
Dying every Day
Don´t wait for me
Digital Dictator
Minute to Kill
Intro / Soldiers of the Night
Immortal
Warball
On the Edge
Abandoned
You Only Live Twice
March or die
Lady Took A Chance
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