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WOLFS MOON (Juli 2008) |
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Aus Überzeugung Metal!
Sammy, nach vier Jahren Wartezeit ist endlich eure sechste CD
erschienen. Jetzt bist Du sicherlich einerseits froh dass die Fans das Teil
hören können, aber andererseits auch, dass das Projekt jetzt endlich geschlossen
werden kann, oder?
„Du
liegst in der Tat goldrichtig mit Deiner Einschätzung. Wir sind wirklich sehr,
sehr froh und happy, dass das neue Album nun doch endlich das dunkle Licht
dieser Erde erblicken konnte. Die Vorbereitungszeit für ´Unholy Darkness´ betrug
über zweieinhalb Jahre. Auf der einen Seite hab ich mich im Vorfeld wirklich
intensiv um die Ausarbeitung der Songgerüste und der Texte gekümmert. Für die
Arrangements haben wir uns als Band im Proberaum ebenfalls mehr Zeit eingeräumt,
wobei viel zu lange unklar war, wo und wann denn nun das Endresultat
veröffentlicht werden würde. Nachdem MDD von einer weiteren Zusammenarbeit
abgesehen haben, haben wir über eine Veröffentlichung mit Rock It Up Records und
anschließend mit Titan Music Dänemark verhandelt. In der Zwischenzeit haben wir
zudem noch Ausschau nach einem neuen Aufnahme-Studio gehalten, nur um dann
festzustellen, dass sich die wirklich beste Option in Person von Reimund
Kowollik und seinem kleinen, aber feinen Splash & Dash –Studio direkt vor
unserer Haustür befand. Die drei Mal so lange Studio-Zeit wie sonst, hat uns
allen hörbar Spaß gemacht, was natürlich auch an dem tollen und entspannten
Umfeld lag. In der Mix-Endphase erhielten wir dann die
Hiobs-Botschaft,
dass Titan Music trotz bereits unterschriebener Verträge aufgrund privater
Probleme und finanziellen Engpässen handlungsunfähig seien. Die vertraglichen
Verpflichtungen wurden dann in beiderseitigem Einverständnis wieder aufgelöst.
Rock It up wurden erneut kontaktiert, aber tatsächlich gefruchtet hat dann die
Bewerbung bei Pure Steel Records, bei denen wir also einen Vertriebs-Deal für ´Unholy
Darkness´ nach schneller und reibungsloser Abklärung der Modalitäten abschließen
konnten. Dank noch mal an Deine Person für den Kontakt-Hinweis und natürlich
Dank an das gesamte bodenständige Pure Steel –Records –Team , die sich definitiv
viel Mühe geben und bei denen wir uns auch sehr wohl fühlen.“
Die Aufnahmen habt ihr wieder einmal selbst finanziert, so wie ihr auch nach über zehn Jahren nach wie vor nahezu alles selbst zahlen müsst. Hast Du die Hoffnung inzwischen aufgegeben, dass ihr die Karriereleiter jemals merklich hinauf klettern werdet?
„Das
ist meiner Ansicht weiterhin die Frage der eigenen Einstellung und des eigenen
Blickwinkels. Klar sind wir keine Overnight-Sensation. Sind wir nicht und werden
wir auch nie sein. Unsere Karriereleiter ist offensichtlich kleiner und mit
deutlich mehr Sprossen besetzt. Wir machen selbstverständlich keine großen
Sprünge, aber aus unserer Perspektive sind doch große Schritte spürbar. Wir
haben in wirklich jeder Hinsicht deutlich zugelegt, auch wenn ein Oliver
Weinsheimer das in seinem Review im Heavy völlig anders
bewertet.
Unser „Black-Knight-Legacy“ Album von 2001 lief aufgrund
Vertriebs-Schwierigkeiten nicht kostendeckend, so dass wir leider bei der ´Keep
Metal Alive´ Scheibe von 2004 an jeder Stelle auf die Kosten achten mussten. Das
ist natürlich für uns als Band nicht grade förderlich gewesen, so dass wir im
Vorfeld zur ´Unholy Darkness´ für uns entschieden haben, beim Folgealbum an
überhaupt keiner Stelle zu sparen. Ohne Übertreibung haben wir daher dieses Mal
auch mehr Ehrgeiz , Herzblut , Zeit und Geld investiert.´Unholy Darkness´ ist
wirklich das erste Album, mit dessen Ergebnis wir in den Bereichen Sound, Songs
und Optik rundum zufrieden sind. Ein weiteres Plus ist das tolle Merchandise ,
dass wir anbieten können, um dass sich vorrangig unser Bassist Marco gekümmert
hat. Da wir nun mit Pure Steel Records einen starken Partner an unserer Seite
haben, die sich auch für uns einsetzen, passiert bereits jetzt mehr als bei den
Labels bzw. Vertrieben der Vergangenheit. Es geht also voran.“
Thematisch behandelt ´Unholy Darkness´ einmal mehr eine Konzeptstory, welches aber ebenfalls eine Fortführung deiner ureigenen Elysium Story ist. Diese ganzen überspannenden Geschichten lassen dich wohl gar nicht mehr los, was?
„Mir
macht es auf der einen Seite sehr viel Spaß, diese große Geschichte zu erzählen
und nun mit dem vierten Teil zum Abschluß zu bringen. Fakt ist aber auch, dass
es mir deutlich leichter fällt, Texte zu verfassen, wenn ich einen roten Faden
habe und ihn fortstricken kann. Durch die Elysium-Saga haben wir uns als Band
aber auch ganz klar eine eigene Identität erschaffen, die uns von anderen
Gruppen unterscheidet. Seit der ´Keep Metal Alive´ bereite ich übrigens immer
alle Songs gleichzeitig vor, so dass ich die Worte viel besser den
entsprechenden Stimmungen zuordnen kann. Dabei habe ich bei der ´Unholy Darkness´
noch viel akribischer darauf geachtet, dass ich uns damit musikalisch nicht in
einen Engpass schlittern lasse. Das textliche Konzept ist viel lockerer
angesetzt, um den reinen Spaß an der Musik nicht zu dämpfen. Man kann also
wirklich problemlos jeden einzelnen der elf Songs für sich allein hören
und stehen lassen. Ich hätte auch behaupten können, es
befände sich kein Konzept hinter den Lyrics und Jeder würde es wahrscheinlich so
wahrnehmen. Schöner Nebeneffekt ist auch , dass ich nun mit Toni Greis einen
fantastischen Künstler an der Hand habe, der die Schwerpunkte der Handlung auch
optisch klasse darstellt.“
Ganz kurz, um was genau geht es in ´Unholy Darkness´ und ist das Ganze jetzt abgeschlossen, oder geht es auf der nächsten CD weiter?
„´Unholy
Darkness´ ist eine Reise durch die Unterwelt in Episoden abgefasst. Die
Hauptfigur Kayne begibt sich auf diese Reise, um den Drahtzieher hinter den
Machenschaften des Seelensammlers Duke Of Damnation zur Rechenschaft zu ziehen.
Hierbei trifft er auf seine verschollen geglaubte Halbschwester Draconia und
natürlich einigen echt üblen Bösewichtern. Zwischenzeitlich werden in den Songs
´Necrocity Of The Damned´ , ´Underworld Warrior´ , ´Paradise Of Immortal Shadows´
die Geschehnisse aus der Sicht der Opfer der Geschehnisse und blinden
Befehlsempfängern berichtet. Am Ende der Reise angelangt, erkennt Kayne in der
Person des Untoten, in Verbannung lebenden Judas Iskariot den Übeltäter, der
sich mit den gesammelten Seelen einen Platz neben Gott und Jesus im Paradies
zurückkaufen will. Das Ganze hat für mich reinen Symbolcharakter. Für mich geht
es hier auch um die elementare Frage von Gut und Böse. Ist Judas wirklich böse,
obwohl ihm Gott die Verräterrolle zugedacht hat und ihn somit selbst in die
unheilige Finsternis verdammt hat ? Ich habe hier auch Elemente der christlichen
Religion zur Diskussion gestellt, allerdings nicht im üblichen zerstörerischen
Kontext der Black-Metal-Bands. Übrigens hab ich mich schon in einigen Reviews
gewundert, dass die Texte als kitschig und als reine Fantasy-Story abgetan
werden. Wie oberflächlich muß ich als Redakteur sein , um nicht zu erkennen,
dass es hier um reale Emotionen und seelische Abgründe geht, die nur für die
Fantasy-Handlung überspitzt dargestellt wurden? Genau an dem Punkt werde ich
auch mit weiteren Texten ansetzen, da ich mich heutzutage in unserer kranken und
rücksichtslosen Gesellschaft nicht großartig umschauen muß. Mit dem Song ´Hallowed
Moonshine 9:99´ haben wir bereits ein neues Kapitel eröffnet, so dass die
Handlung mit einer Person der ´Unholy Darkness´ Story in die
wirkliche Welt mit den Grundthemen Ungerechtigkeit und Missbrauch verlegt wird.“
Ich finde die Dame auf dem Cover und im Booklet erinnert sehr stark an Purgatory, nur die Flügel fehlen…. Oder liege ich da falsch???
„Tatsächlich haben unsere hübsche Vampir-Dame Draconia und die Madame Purgatory denselben Ursprung in der klassischen Vampirella-Figur, wobei z.B. unser Earl Of Destruction an die klassische Death Dealer Figur von Frank Frazetta angelehnt ist . Mir wurde schon häufig der Verweis auf das Days Of Purgatory Album von Iced Earth zugetragen, was ich auch nicht abwegig finde. Uns machen die Illustrationen von Toni Greis sehr stolz, zumal ich grade vom Artwork der ´Framing Armageddon´ von Iced Earth völlig enttäuscht bin . Klar, nicht Jeder steht auf unser Layout im Comic-Stil. Durch den Verdienst von Toni sieht unser Layout im direkten Vergleich aber deutlich besser aus (Naja, Kai). Ein Jon Schaffer hätte unsere Zeichnungen sicher gern verwendet.“
Zwischenfrage: Die große Comic Welle Mitte/Ende der 90er mit neuen „Stars“ wie
Spawn, Witchblade & Co. scheint sich in
den
letzten Jahren ja in Wohlgefallen aufgelöst zu haben, jedenfalls sieht und hört
man nix mehr davon…. Oder was meinst Du dazu?
„Interessanterweise gibt es deutliche Überschneidungen zwischen Metal-und Comic-Szene. Die Comic-Szene lebt natürlich noch, aber hat sich völlig in den Underground zurückbewegt. Man bekommt seinen monatlichen Stoff nur noch über ausgewählte Comic-Shops, Buchhändler oder beim Verlag. Klingt doch total nach Metal-Szene , oder? Es gibt ja auch keine herkömmlichen Plattengeschäfte mehr. Dabei fällt mir eigentlich nur noch Mailorder ein. Vermeintlich angesagte Bands verkaufen viele CDs und zu den dazugehörigen Club-Konzerten pilgern nur auserwählte Die-Hard-Fans. Wobei ich es völlig abgefahren finde, dass ich dieses Jahr als großer Fan mit Forbidden, Heathen , Death Angel , Testament und Exodus alle relevanten Bay Area Bands live erleben durfte, was früher undenkbar gewesen wäre. Ich kaufe immer noch ohne Lücken meine Lieblinge. Sei es in der Comic-Welt in Form meiner ein bis zweimonatlichen Rationen wie Spawn , Darkness, Wolverine , Batman etc. oder in der Metal-Welt , in der ich weiterhin die Alben meiner Faves möglichst am Erstveröffentlichungstag kaufe. Den Comic-Interessierten würde ich an dieser Stelle mal „All Star Batman“ vom Sin-City Schöpfer Frank Miller sowie die fantastische „The Walking Dead“ –Serie, in der es trotz der Zombie-Thematik vorrangig um menschliche Abgründe und Extrementscheidungen in Extremsituationen geht.“
Musikalisch ist das ganze einmal mehr Power Metal im eigentlichen
Sinne des Wortes (also nix mit melodischem Tralala). Nur leider scheint sich
dafür heute kaum noch jemand zu interessieren. Den Rhapsody/Masterplan Fans
dürftet ihr zu hart und unmelodisch sein, während Anhänger von Manilla Road oder
Jag Panzer euch oftmals nicht hart oder episch genug finden, wie beurteilst du
eure diesbezügliche Lage?
„Die Lage ist einfach und nüchtern zu beurteilen. Wir spielen die Version des Heavy Metal , die wir mögen und lieben. Meine Mistreiter sind sehr, sehr kritisch und haben bei der Ausarbeitung der Songs entsprechend ihres Geschmackes mitgewirkt und sich voll eingebracht. Dabei gab es und gibt es keinen Blick ins Umfeld, ob das nun angesagt ist oder nicht. Meiner Meinung nach ist deutlich eine sehr große stilistische Bandbreite des klassischen , aber auch modernen Metal und Hard Rock in die Songs eingeflossen. Es gab aber schon eine Übereinkunft, dass wir auch mal einige schnellere Bay Area bzw. schleppende Doom-Passagen in die neuen Stücken einflechten wollten, um die Spielart noch abwechslungsreicher zu gestalten. Unsere Version des Heavy Metal ist sehr direkt und eingängig, eher schnörkellos, aber dadurch halt auch sehr bodenständig und kein Stück aufgesetzt. Wir selbst sind mit dem Ergebnis hochzufrieden, so dass es keinen Grund gibt, sich einem Trend anzubiedern.“
Fast jedes eurer Alben kam bei einem anderen Mini Label heraus und
die meisten sind ja, gleich nach Vö Pleite gegangen oder so. Wie sieht es da
eigentlich mit den Rechten an den Scheiben aus, könntest du jedes eurer Alben
jederzeit wieder selbst heraus bringen, oder würde es da rechtliche Probleme
geben?
„Ab der dritten CD, ´Elysium Dreams´ von 1999 dürfte es da keine Probleme geben. Bei entsprechender Nachfrage könnte man bei dem Erstling ´Solitary Lunacy´, welcher aber die heutige Band wenig repräsentiert , sowie der zweiten Scheibe ´Eternal Flame´ sicher ebenfalls was machen. Pure Steel Records haben dankenswerterweise übrigens zu dem aktuellen Album ´Unholy Darkness´ noch unsere ´Elysium Dreams´, ´Black-Knight-Legay´ und ´Keep Metal Alive´ Alben in Absprache mit uns sehr günstig in ihr Programm aufgenommen. Bei Interesse kann mal also im Pure Steel Shop sehr kostenreduziert ein Wolfs Moon Package ergattern. Mich würde aber besonders freuen, dass bei entsprechenden Verkauf von Unholy Darkness mal eine Vinyl-Version der Scheibe grad mit dem tollen Artwork produziert wird.“
Von dir weiß ich ja, dass du ein 110%iger bist und ohne dich würde es WOLFS MOON
wahrscheinlich seit zehn Jahren nicht mehr geben. Aber wie würdest du deine
Mitstreiter vor diesem Hintergrund bewerten, euer Line up ist über die Jahre ja
doch recht stabil geblieben. Sind das
wirklich alles genau so Underground Metal Maniacs wie du, die sich gut
auskennen, mit Herz und Seele dabei sind und nicht nur Metallica und Maiden
hören, oder musst du den Herren doch regelmäßig einen Tritt in den Arsch geben
und sie immer wieder von Neuem motivieren?
„Wir
betreiben WOLFS MOON ja nun seit 16 Jahren als 100 prozentige Selfmade-Band ,
die gelernt hat, diverse Rückschläge einzustecken und Tiefpunkte zu überstehen.
Das klappt mal besser, mal weniger. Vor allem die ´Black-Knight-Legacy´ Phase,
nach der auch unser langjähriger Bassist Pete die Band verlassen hat, war nicht
leicht. Mit der ´Keep Metal Alive´ haben wir zudem in deutschen Landen extrem
viel Negativ-Kritiken und mit MDD das schlechteste Vertriebsergebnis überhaupt
eingefahren. Kurioserweise haben wir als Band gerade beim letzten Mal deutlich
mehr CD`s absetzen können und die Rückmeldungen aus dem Ausland straften die
Meinungen aus Germany eher Lügen. Alle Bandmitglieder sind voll berufstätig. Die
Prioritäten haben sich dadurch verständlicherweise auch verschoben. Die Label-
und Studiosuche war da auch ziemlich nervig, so dass es logischerweise auch
nicht immer einfach war, sich zu motivieren. Da ich in den letzten Jahren
beruflich und insbesondere privat mehr als eine dunkle Stunde überstehen musste,
hatte ich eh ein anderes Motiv, ´Unholy Darkness´ entstehen zu lassen. Sicher
war es in dieser Phase nicht grad easy in der Band, spätestens im Studio waren
aber alle Feuer und Flamme, so dass wirklich Jeder seine persönlichen 110
Prozent bei den Aufnahmen eingebracht hat. Grade Maxe kam die zeitaufwändigere
Phase im Studio zugute. Unser Bassist Marco, der auch schon seit September 2003
festes Bandmitglied ist, konnte sich voll einbringen, wobei auch
Andi seine Drums meiner Meinung nach noch souveräner
eingehämmert hat. Klar bin ich mit Abstand der Bekloppteste in der Band und ich
bin sehr froh, aus dem ganzen negativen Müll der letzten Jahre etwas positiv
Kreatives in Form von ´Unholy Darkness´ erschaffen zu haben.“
Wie geht es mit WOLFS MOON jetzt weiter, ich denke große Sprünge werdet ihr jetzt auch nicht machen und ein Chart Entry ist ebenfalls außerhalb des möglichen. Also, was geht ab???
„Logisch, dass wir in der Tat keine großen Sprünge machen können. Auf jeden Fall
freuen wir uns selbst sehr über den Release und möchten uns daher auch so oft
und gut wie möglich live präsentieren. Von daher sind wir auch für entsprechende
Angebote dankbar. Bisher haben wir zwei Konzerte für ´Unholy Darkness´ spielen
können. Die Resonanzen waren sehr gut und die Fans geben uns klar zu verstehen,
dass wir für sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Auch die vielen
Antworten in Form von Briefen und E-Mails der Fans geben uns die erforderliche
Zuversicht, da sie durchgängig begeistert und euphorisch sind. Von den
vereinzelten Negativ-Reviews lassen wir uns eh den Spaß und den Enthusiasmus an
der Musik nicht nehmen. Schreiberlinge, die den nun oft gehörten Satz loslassen,
dass wir nicht gut sein können, weil wir nach 16 Jahren immer noch keinen
nennenswerten Erfolg haben, verkennen meiner Meinung nach völlig die Intention
der Metal-Szene an sich und sind offensichtlich nicht bereit, einen Blick hinter
die Kulissen zu werfen. Erfolg ist nicht gleichbedeutend mit Qualität. Ist ein
sechstes Album einer Underground- Band etwa kein Erfolg? Geht es nicht gerade in
der
Metal-Szene darum , sich auch unkommerziell durchbeissen zu können?
Ich bin der festen Überzeugung , dass wir mit Durchhaltevermögen, Beständigkeit
und Konsequenz genau die richtigen Attribute mitbringen , die von den Metal-Fans
offensichtlich nun geschätzt werden.“
Der Angeklagte hat das letzte Wort.
„Danke Dir für die Möglichkeit, hier meine offene Meinung äußern zu können. Thanx an die Fans für die jahrelange Unterstützung. Ihr macht uns stolz ! Thanx an Toni fürs Artwork! Thanx an Reimund für die klasse Produktion und die tolle Studio-Zeit. Thanx an Pure Steel für die Chance und die gute Arbeit. Thanx an meine Bandmates Maxe , Marco und Andi , die das alles mit mir durchziehen . An Euch alle da draußen : Keep Metal alive in these days of Unholy Darkness!“
Interview: Kai Wollwert
Layout: Hage
Homepage:
Line-Up:

Wolfs Moon 2008 v.l.n.r.: Andi, Sammy, Marco, Maxe
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Carsten "Maxe" Pasemann - vocals |
Gerd "Sammy" Simson - guitar |
Marco Dammann - bass |
Andreas "Andi" Rinke - drums |

Demo-Tapes:
1992 - A Dream beyond a Dream
1994 - Awake in Vision
CDs:
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1996 - Solitary Lunacy (Demo-CD) |
1997 - Eternal Flame (Demo-CD) |
1999 - Elysium Dreams |
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2001 - Black Knight Legacy |
2004 - Keep Metal Alive |
2008 - Unholy Darkness |
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