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NOUMENA (August 2005) |
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NOUMENA sind eine viel versprechende Band aus Finnland, die zwar schon über 8 Jahre existieren, aber bisher außerhalb ihrer Heimat leider noch nicht viel Aufmerksamkeit erregen konnten. Das wird sich mit ihrem aktullen Album "Absence" aber sicherlich ändern. Gitarrist Ville ist sich da auch ziemlich sicher... |
Hey
Ville, wie geht es dir? Hier SasH vom Ancient Spirit.
Könntest du zu Beginn etwas über NOUMENA erzählen und uns eure Mitglieder
vorstellen?
Hallo SasH! Danke, dass du fragst, mir geht es gut und besuche gerade euer hübsches Land, da ich gerade für 2 Wochen in München bin. Ich, Ville, bin Gitarrist bei NOUMENA und war auch verantwortlich für 6 Songs auf unserem neuen Album. Dann gibt es noch Tuukka, unser anderer Gitarrist, der 4 Songs für “Absence” komponiert hat und dann noch Antti unser Sänger, der einige Texte geschrieben hat. Hannu ist unser Bassist, der normalerweise auch Songs und Texte schreibt und Ilkka, unser ausgezeichneter Drummer. Das Line Up von NOUMENA ist seit unserer Gründung unverändert. Wir waren bereits vor Bandgründung Freunde und wir stammen alle aus der selben finnischen Stadt Ähtäri mit 7000 Einwohnern. Wir haben bisher 4 Demos und 2 Alben aufgenommen, unser erstes Album heißt „Pride / Fall“ und unser letztes, welches zugleich das erste für unser momentanes Label Spikefarm ist, heißt „Absence“. Auf unserer Homepage www.thenoumena.com gibt es noch präzisere Fakten was unsere Vergangenheit anbelangt.
Och, reicht erst mal, hehehe. Wollen wir mal lieber über eure Musik reden, die mich meiner Meinung nach, an eine Mischung aus AMORPHIS ("Tales from the 1000 Lakes"-era), alten IN FLAMES (a la "The Jester Race) und einigen traditionellen finnischen Folk Elementen erinnert. Wie siehst du das? Wie würdest du eure Musik beschreiben?
Naja,
das ist selbstverständlich der einfachste und übliche Weg um unsere Musik zu
beschreiben. Ich kann dem auch zustimmen, denn beide Bands kann man am besten
mit uns vergleichen, wenn du jemandem unsere Musik erklären müsstest, der uns
zuvor noch nie gehört hat. Meiner Meinung nach hat unsere Musik eine stark
rhythmische Basis mit tightem Drumming, starkem Bass und schweren Rhythmus
Gitarren als Boden um festen Halt für die Extras zu geben. Dann gibt es da noch
melodische und Akustik Gitarren um alles zu würzen und letztendlich an der
Spitze den Growl Gesang und einige klare mänliche und weibliche Vocals um die
Atmosphäre zu vervollständigen.
Ich habe gelesen, dass die Texte auf “Absence” ein Konzept haben. Was für ein Thema hat es denn? Was kannst du uns zu diesem Konzept erzählen?
Ok, es gibt da schon ein Konzept, aber dennoch ist es eher lose und nicht beabsichtigt. Nachdem wir die ganzen Texte für „Absence“ geschrieben und gesammelt hatten, haben wir festgestellt, dass die meisten von verwüsteten Schicksalen von Leuten handelt, die irgendwie abseits unserer Gesellschaft stehen. Dies war dann auch die Basis für den Namen des Albums.
Was für ein Zufall, klingt wirklich interessant.
Könntest du eventuell zu jedem Song etwas bezüglich Text und Musik erzählen?
Puh, das ist wirklich schwierig, aber ich werde mein bestes versuchen. Aber egal, es ist eine nette Frage, da ich bisher nie die Chance hatte eine wie diese bisher zu beantworten. Ich kann aber nicht wirklich zu jedem Song alles erzählen, da ich von den Texten von Hannu und Antti nur das weiß, was sie mir darüber erzählt haben. Aber ich werde es erwähnen, wenn der Song und die Lyrics nicht von mir sein sollten.
The
End of the Century
Dies war die natürliche Wahl für den Opener. Er ist groovig und eingängig und bringt den Hörer gleich in die richtige Stimmung, ohne davor ein Intro gehört zu haben. Dieser Song wurde von Tuukka geschrieben und Hannu hat die Texte dazu verfasst. Diese handeln von der Erschaffung des Schmerzes wie auch dem Schmerz der Erschaffung, beschrieben von einem Künstler der am Ende eines Jahrzehnts lebt. Es ist ganz festzustellen, um welches Jahrhundert es sich handelt, doch das überlasse ich dann doch lieber dem Hörer, dies heraus zu finden. Dieser Text analysiert zugleich auch den Fall der Moral und der Dekadenz der Werte.
Das ist eventuell der am meisten folk-orientierte Song auf dem Album. Bevor die Texte fertig waren, hatte der Song in unseren Proben den Namen “Kansa”, was auf finnisch “Folk” bedeutet. Ich weiß nicht ob man es bemerkt, aber die Albumstruktur ist: ein normaler NOUMENA Song, ein etwas anderer Song, ein normaler Song, ein etwas anderer Song... „Everlasting Ward“ war der einzige etwas andere Song der am besten an die 2te Position gepasst hatte. Es ist ein Song der durch seine Länge wächst, am Anfang ist er noch ruhig, aber gegen Ende wird er immer härter. Hier würd übrigens auch Tuomas Tuominen´s Gesang auf dem Album vorgestellt, in einer kurzen Passage mit ihm in der Mitte.
Die
Texte sind allerdings etwas schwer zu erklären, aber sie handeln von Freiheit,
eventuell für den Rest deines Lebens. Das fürht zu der Tatsache, dass er auch
von Gewöhnung handelt, da normalerweise die Leute sich an ihr Umfeld in dem sie
leben gewöhnen, egal wie desolat die Umstände auch sein mögen und man beginnt
Freude an noch kleineren und unerfreulicheren Dingen zu finden. In dieser
imaginären „ewigwährenden Gewahrsam“ („Everlasting Ward“) finden die Leute ihre
Freude von der „unechten Hingabe“ zu etwas oder jemanden, eventuell sogar von
demjenigen der sie gefangen und versklavt hat. Wenn du das Buch „1984“ von
George Orwell gelesen hat, dann wirst du sicherlich verstehen was ich meine.
Jip, hab ich; sogar in englisch. Das Buch kann ich wirklich nur weiter empfehlen!
Dieser stammt von Tuukka und es ist einer der ältesten Stücke auf dem Album. Das heißt er wurde um das Jahr 2003 komponiert, was also nicht wirklich sehr alt ist. Zum ersten Mal war dieser Song auf unserer „The Tempter“-Promo vertreten, was letztenedlich zu unserem Deal mit Spikefarm verholfen hat. Es ist ein harter und eingängiger Song und sicherlich am deutlichsten von IN FLAMES beeinflusst, mit einer Prise IRON MAIDEN im zweistimmigen Gitarrensolo. Der Text dazu stammt von Antti, es war der erste von ihm überhaupt für NOUMENA. Hauptsächlich handelt er davon Fehler immer und immer wieder zu machen. Irgendwie ist es auch ein Song über wiederkehrende Zeiten anstatt von geradlinigen.
Dieser
ist das ruhigste Stück auf dem Album, mit allen 3 Sängern, die so ziemlich das
gleiche singen, wobei aber Hanna mit ihrer Stimme alle anführt. Das war übrigens
der erste Song den ich gemacht habe, nachdem wir hörten, das wir den Deal mit
Spikefarm Records haben. Ich habe die Komposition sehr schnell beendet, ungefähr
weniger als ein Tag, und habe die Roh-Version davon mit meinem Computer
aufgenommen und an die Anderen geschickt, die mit dem Labelmanager Sami Tenetz
ein Gespräch hatten, sozusagen als Begrüßung, hehehe. Nach den Aufnahmen wurde
dieses Stück dann mein persönlicher Favorit auf dem Album, nachdem ich die
endgültige Version zum ersten Mal komplett gehört habe. All diese verschiedenen
Parts fließen ineinander und verbinden sich sehr natürlich, so dass es schon
fast nicht möglich sein dürfte. „Slain Memories“ ist so eine Art Mörder Ballade,
mit Texten in der Art von dem uns sehr verehrten Nick Cave. Diese Story ist
natürlich weit entfernt von seinen Meisterwerken, allerdings ist sie auch sehr
trostlos. Es handelt von einer Konfrontation eines Mannes und einer Frau, die
sich gegenseitig schlimme Dinge angetan haben und dabei sind diese aufzudecken.
Ich konnte mich selbst noch nicht dazu entscheiden ob der letzte Vers, der mit „Washed
by the waves“ beginnt, entweder bedeutet, dass einer der beiden wirklich
gestorben ist und von den Wellen weggespült wurde, oder das die schlechten Taten
vergessen wurden. Wenn du ein Happy End willst, dann nimm das letztere, hahaha.
Letztendlich liegt es eh bei jedem selbst, was man darin sieht.
Dies
ist einer der schnellsten Songs auf dem Album, was natürlich nicht ultra-schnell
bedeutet, und zugleich auch einer der neusten. Die Inspiration zu diesem Stück
kommt von Antti´s bescheidenem Wunsch einen Song zu haben wo man im Refrain
„Hey“ rufen kann. Natürlich habe ich ihm diesen Wunsch sofort erfüllt, hahaha.
Die Songstruktur ist sehr einfach: A-B-A-B-A-C-A, was wir beabsichtigt haben, um
ihn sehr eingängig und kurz zu halten. Man sollte das Gefühl haben, den Song
immer und immer wieder anhören zu wollen. Die Bridge, die mit den Worten „A
Dream, a nightmare…“ beginnt, drückt dabei Antti´s außerordentliches Talent am
Gesang aus. Ich finde vor allem den harmonischen Gitarrenteil ein wenig später
sehr wunderbar. Allerdings sind die Texte nicht wirklich sehr gut, vielleicht
sogar die schlechtesten die ich bisher geschrieben habe. Naja, sie handeln von
einem Halb-Albtraum, in dem mich der Tod verführte. Als ich aufwachte, hatte ich
für eine Weile das Gefühl, dass es gar nicht mal so schlecht wäre tot zu sein:
„A dream, a nightmare, a spasm of fleeting joy…” und alles in diesem Leben hatte
keinen wirklichen Sinn, als wenn ich hinter die beachtete Realität geschaut
hätte: “Awaken, words taken, all hollow, so shallow…”. Als witziger Zufall: Ich
habe kürzlich erst eine Kurzgeschichte aus Chuck Palahniuk’s Buch „Haunted“
gelesen, das dieses Gefühl, das ich hatte sehr gut beschreibt. Ihr müsst euch
die Geschichte nur mal durchlesen, dann wisst ihr was ich meine.
Das
ist mit Sicherheit der komplizierteste Song auf dem Album und er unterscheidet
sich sehr von typischen NOUMENA Stil. Er hat sich außerdem sehr verändert, als
er uns von Tuukka zum ersten Mal gezeigt wurde. Es ist der Song, bei dem Tuomas
seinen größten Teil spielt, als eine Art Kampf zwischen unseren beiden
Gesangsmeistern, ihm und Antti. Es ist übrigens auch der Grund, weswegen Tuomas
auf diesem Album singt. In der Ur-Version habe ich den Clean Part gesungen, aber
als es Zeit wurde ins Studio zu gehen, dachte ich mir, das es besser wäre eine
professionellere Person diesen Job erledigen zu lassen. Zu dieser Zeit hörte ich
mir sehr oft das letzte FALL OF THE LEAFE´s Album „Volvere“ an und ich dachte
mir, das der Typ der richtige wäre um den Gesang bei diesem Song zu übernehmen.
Glürcklicherweise fanden die übrigen Bandmitglieder und Tuomas diese Idee auch
gut. Die Zusammenarbeit verlief einfach großartig und die anderen Parts, die er
in den anderen Songs klingen auch wunderbar. Der Text hierfür wurde von Hannu
und mir geschrieben, was nicht gerade üblich bei uns ist, das wir Kompositionen
oder Texte zusammen schreiben. Dies ist vielleicht der einfallsreichste Text
überhaupt auf dem Album, welcher die Geschichte eines alten Mannes (den „Tempter“
= „Der Versucher“) und seinem Gasthaus erzählt. Einem Gasthaus der Verlorenen
und Vergessenen, es ist eine Art Platz zwischen den Grenzen von Leben und Tod,
so eine Art von Vorhölle. Der alte Mann lockt die armen Seelen in sein Gasthaus
um dort den Rest ihres Lebens nach dem Tod verbringen. Man kann hier selbst eine
Ähnlichkeit zu einer mehr auf der Erde basierenden Version finden, aber auch
hier gilt es, darüber selbst nachzudenken, hehehe.
Dieser
Song ist etwas Besonderes für mich, da er meine Periode beendete, in der ich
Kompositionsschwierigkeiten hatte. Dies ist der erste gute Song den ich für
NOUMENA nach „Innate 13“ geschrieben habe, welcher auf unserem Debut gelandet
ist. Dies war übrigens auch der erste Song auf der „The Tempter“-Promo und es
muss uns irgendwie dabei geholfen haben, einen Plattenvertrag zu bekommen. Er
hat die stärkste Rhythmusbasis auf „Absence“, Hannu und Ilkka nennen es „Bossanova“.
Tuomo Valtonen, unser
Studio Engineer nennt es „Shaft“. Egal,
wie auch imemr man es nennen mag, dieses Stück hat das tyüische NOUNEMA
Erkennungsmerkmal. Er ist heavy und groovig, mit großartigen Melodien. Es ist
einer der Songs, den man jemandem vorspielen kann, um NOUMENA vorzustellen. Mir
lief es eiskalt den Rücken runter, als wir den Song zum ersten Mal geprobt haben
und Antti mit den Growls begann: “Here we lie in silent breeze…”. Das kann kein
schlechtes Zeichen sein. Leider hat dieses Gefühl ein wenig nachgelassen, aber
ich hoffe, dass ihr es fühlen könnt. Der Text dazu ist sehr persönlich, weswegen
ich ihn nicht gerne erklären möchte. Wenn ich sage, dass es von dem Tod einer
Person handelt, die ich kannte, sollte das genug sein.
Dies ist der neuste NOUMENA Song, den wir aufgenommen haben und er stammt von Tuukka. Er hat so eine Art epische Stimmung, welche von Antti´s Text noch unterstützt wird. Zudem hat er eine ziemlich solide Rhythmus Basis mit einigen großartigen Melodien. Tuomas hat in der Bridge erneut großartige Arbeit geleistet. Laut Antti handelt der Text dazu von persönlicher Verantwortung und der Frage, ob wir Menschen aufgrund ihrer Vergangenheit beurteilen können, wenn sie dazu Bereit wären ihre Ansichten zu ändern? Er handelt mehr von meinem Leben und meinen vergangenen Fehlern, als der Weltgeschichte und ihren Fehlern.
The
Dream and the Escape
Das ist der älteste Song, der es auf das Album geschafft hat. Eigentlich war er ein Kandidat für das 2001er “Sala” Demo, was dann letztendlich zum “Fall”-Part auf unserem Debut “Pride / Fall” wurde. Damals war er noch anders, mit einem langen, langweiligen Mittelteil. Wie auch immer. Ohne Antti´s Anteilnahme hätte es der Song nie auf das Album geschafft. Er mochte ihn seit dem Beginn und wollte immer wieder, dass wir ihn spielen sollten. Nach den ganzen Veränderungen in den Arrangements wurde daraus letztendlich ein großartiges Stück und er passt gut zum Album. Er hat viele folkige Akustik Parts und schnelle Versen. Hah, er ist sogar der einzige Song mit richtigen Double Bass auf dem Album. Der Text dazu ist etwas älter und meistens nicht gerade wirklich gut, aber sie handeln von einem Traum, von einem Bild einer bestimmten Person, das dann plötzlich verschwindet.
Das
ist mit Abstand der langsamste und der gemütlichste Song auf dem Album. Hannah
hat hier beim Gesang die größte Rolle, wobei man hier mit Sicherheit die
Zärtlichkeit in ihrer Stimme hören kann. Sie hat hier eine wunderbare Arbeit
abgeliefert, wirklich. Ihr Leistung hier hat uns im Studio die Füße wegschmelzen
lassen. Dieser Song war eine gute Wahl als abschließender Song auf dem Album, es
lässt den Hörer mit einem traurigen Gefühl zurück. Der Songtitel ist dabei
epischer als es der Text in Wirklichkeit ist. Allerdings kann ich mich nicht
mehr genau an den Hintergrund erinnern. Zu der Zeit hatte ich ziemlich stark mit
Schlafstörungen zu kämpfen. Damals nahm ich dann gewöhnlich Schlaftabletten und
setzte mich noch ein wenig an den Computer bis sie wirkten. Eines Nachts hatte
ich eine Inspiration für eine Menge großartiger Texte, nachdem ich eine Pille
genommen hatte. Am nächsten Morgen fand ich auf meinem Notepad eine Menge
großartiger Texte wieder und hab sie dann noch vervollständigt. Ich glaube sie
handeln von der Unfähigkeit zu schlafen und dem Gedanken, dass wenn man nicht
fähig ist zu schlafen, es nicht so schlecht wäre, dies für immer zu tun.
Natürlich bin ich nicht selbstmordgefärdet, aber ich glaube dieser Text hier
tendiert dennoch in diese Richtung.
Die
folgende Frage stelle ich fast jeder finnischen Band: Was ist das Geheimnis
dieser typisch finnischen Attitüde in eurer Musik, diese traurige Atmosphäre,
die nur finnische Bands erschaffen können?
Nun, ich nehme mal an, dass du dann wohl auch schon eine Menge Erklärungen dazu bekommen hast. Es ist etwas, das für eine finnische Person sehr schwer zu erklären ist, vielleicht solltest du einer sein um unseren trostlose Verstand zu verstehen. Meiner Meinung nach kommt es von unserem Kampf mit den langen, kalten Wintern und den Perioden, wenn die Sonne erst gar nicht aufgeht. Es ist auch ein Kampf um unsere kleine und gemütliche Kultur und Gesellschaft zu erhalten, die von einer Art traurigem Gefühl überdeckt wird. Wir Finnen sind wirklich ehrliche und bescheidene Leute und wollen gewöhnlicherweise unsere Ansichten nicht mit Ausrufungszeichen ausdrücken. Man muss aber schon ein Finne sein, um das wirklich zu verstehen, nur so kannst du verstehen, weswegen wir so leben und unsere Musik so kreieren. Übrigens sind die meisten Pop Hits hier auch ein bißchen melancholisch, wenn ich mal so richtig drüber nachdenke.
Was
kannst du uns über Hanna Leinonen berichten, die für den weiblichen Gesang auf
“Absence” verantwortlich war, vor allem bei “Slain Memories”, meinem
Lieblingssong auf dem Album…
Hanna war bereits seit unserem ersten Demo “Aeons” ein Teil unserer Musik. Als wir unsere ersten Schritte machten und das Demo aufnehmen wollten, dachten wir dass es eine gute Idee wäre eine Sängerin mit dabei zu haben um die Musik ein wenig aufzupeppen und etwas Abwechslung rein zu bringen. Hanna ist so alt wie wir anderen auch und sie stammt auch von derselben Schule. Sie sang dort sehr wunderbar im Chor. Damals haben wir sie einfach gefragt, ob sie nicht einige Beiträge zum Demo singen würde. Glücklicherweise spielte sie seither in allen unseren Demos eine große Rolle und hoffentlich wird sie das auch in Zukunft noch tun.
Wie
wichtig ist für euch die Balance zwischen klaren Vocals und Growls in eurer
Musik?
Wie eben gesagt, sind die klaren Vocals bereits seit Anfang an ein großer Teil bei NOUMENA gewesen. Meiner Meinung nach ist dies sogar ein wichtiger Bestandteil von uns. Der klare Gesang ist ein essentieller Teil von uns und ich selbst genieße es sogar eine Menge solcher Parts zu komponieren. Sie balancieren unsere Musik sehr gut aus und bieten so sehr viel Abwechslung, was uns von einer Menge anderer Bands abhebt. Normalerweise tendiere ich eher dazu, dass weniger mehr ist, weswegen ich auch nicht zu viele Clean Vocals in unsere Musik packen möchte. Es ist besser sich oftmals etwas mehr zu wünschen statt zu denken, dass es zuviel gewesen wäre. Antti ist immerhin unser Hauptsänger und er wird es auch bleiben, solange es NOUMENA gibt. Er ist sogar noch viel wichtiger für unseren Stil als der klare Gesang und glücklicherweise erledigt er seinen Job dabei auch sehr gut.
Was
können wir als nächstes von euch erwarten?
Naja, im Moment suchen wir nach Gigs für den Herbst und komponieren auch schon neue Songs. Ich glaube du kannst gegen Ende 2006 mit einem neuen Album von uns rechnen. Bisher habe ich 3 Songs fertig komponiert, aber leider hatten wir bisher noch nicht die Chance sie zu proben, weswegen ich noch nicht sagen kann, ob sie auch auf unserem nächsten Album landen werden. Sie sind wesentlich variabler ausgefallen, mit einigen Doom Metal Einflüssen und verträumten Atmosphären. Ich weiß nicht mit welcher Art Songs Tuukka und Hannu aufkreuzen werden, aber ich glaube dass unser nächstes Album wesentlich experimenteller werden wird. Aber keine Sorge, wir werden immer noch wie NOUMENA klingen, hahaha.
Any last Wordz or Greetingz?
Nun, wir sind sehr auf die Reaktionen der Deutschen und auch Europa im Ganzen gespannt. Wenn die Reaktion gut ist, werden wir natürlich sofort eine Europatour planen, das ist ja wohl klar, hehehe. Noch nen schönen Herbst. Bier!!
Interview & Layout: SasH
Offizielle Homepage:
Die Band:
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| Antti - Vocals | Ville - Guitars | Tuukka - Vocals |
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| Hannu - Bass | Ilkka - Drums |
Die Diskografie:
aktuelles Album

Spikefarm Records / 2005

The Tempter
Eigenproduktion / 2004

Pride / Fall
Catharsis Records / 2002

Sala
Eigenproduktion / 2001

For the Fragile One
Eigenproduktion / 2000

Aeons
Eigenproduktion / 1998
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Alle Inhalte (c) Ancient-Spirit-Magazine Webmaster: info@ancientspirit.de
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